Strohmayer-Dangl fehlen zwei Hundertstel auf seinen Rekord

Leichtathletik-EM

Niklas Strohmayer-Dangl hat seine starke Vorstellung bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham auch im Halbfinale über 400 Meter Hürden fortgesetzt. Der 24-jährige Neufelder vom Laufteam Burgenland Eisenstadt belegte in 49,20 Sekunden den sechsten Platz seines Laufes und beendete seine zweite EM auf dem starken 14. Gesamtrang. Auf seinen erst kürzlich aufgestellten österreichischen Rekord fehlten lediglich zwei Hundertstelsekunden.

Starke Leistung: Die lieferte Niklas Strohmayer-Dangl auch im Halbfinale der Leichtathletik-Europameisterschaften ab.

Starke Leistung: Die lieferte Niklas Strohmayer-Dangl auch im Halbfinale der Leichtathletik-Europameisterschaften ab.

© ÖLV/@amri.sports, amriphoto

Bereits im Vorlauf hatte Strohmayer-Dangl mit 49,39 Sekunden überzeugt und als insgesamt Sechstschnellster erstmals den Sprung in ein EM-Halbfinale geschafft. Dort bekam der Burgenländer in Lauf eins Bahn neun zugelost. Für den Finaleinzug waren jeweils die ersten beiden der drei Halbfinalläufe sowie die zwei weiteren Zeitschnellsten qualifiziert.

Strohmayer-Dangl ging das Rennen wie angekündigt offensiv an. Nach der fünften Hürde lag er bereits 24 Hundertstel unter seiner Zwischenzeit aus dem Vorlauf. Auch auf der zweiten Rennhälfte hielt der Neufelder sein Tempo hoch und überquerte nach 49,20 Sekunden die Ziellinie. Damit blieb er nur hauchdünn über seiner österreichischen Rekordmarke und verbesserte sich gegenüber dem Vortag noch einmal um 19 Hundertstel.

„Das Rennen war durchaus so, wie ich es mir vorgenommen hatte. Ich bin mutig angelaufen, obwohl die Bedingungen etwas windig waren. Aber das ist eh für alle gleich. Ich bin sehr zufrieden und war wirklich knapp am Rekord dran. Das am Tag X bei einer EM zu zeigen, das kann sich durchaus sehen lassen. Bei dieser EM hat ziemlich alles so funktioniert, wie ich es mir vorgenommen habe. Natürlich findet man immer noch irgendwo das ein oder andere Hundertstel, aber die ersten Zwölf, die dazugekommen sind, waren frisch und hatten keinen Vorlauf in den Beinen. Ich habe den Lauf von gestern schon noch gespürt. Aber es ist so wie es ist, mit Platz 14 bin ich sehr zufrieden. Der ein oder andere Wettkampf ist noch geplant. Vielleicht kann ich den Rekord noch weiter verbessern und ich möchte auch noch Punkte für das World Ranking für die WM nächstes Jahr sammeln“, bilanzierte Strohmayer-Dangl.

Für den Neufelder endet die EM damit mit zwei starken Läufen und seinem bislang besten Abschneiden bei Europameisterschaften. Die Saison ist für ihn allerdings noch nicht beendet: Bei weiteren Starts will Strohmayer-Dangl seinen österreichischen Rekord von 49,18 Sekunden nochmals angreifen und zugleich Punkte für die Qualifikation zur Weltmeisterschaft im kommenden Jahr sammeln.