Andreas Geistlinger präsentierte sein Buch „Captagon“ in Weppersdorf
Lesung
Der in Stoob aufgewachsene Künstler Andreas Geistlinger hat schon so ziemlich jeden erdenklichen Beruf ausgeübt. Nun wagt er mit seinem ersten Buch „Captagon“ den Schritt unter die Autoren. Diese Geschichte der Rache stellte der Künstler am Samstag in Weppersdorf vor.
·Andreas Geistlinger (l.) las vor und Pfarrer Stefan Grauwald (r.) stellte Fragen.
© Nadine Wiedemann
Vom Puppenspieler, Pfarrer, Kabarettisten, Lastwagenfahrer, Jalousienmonteur und Erzieher bis hin zum Sendungsverantwortlichen beim ORF Sport: Andreas Geistlinger hat bereits einen interessanten Karriereweg hinter sich. Doch seine Tätigkeit als Schriftsteller ist für ihn eine Herzensangelegenheit, da er das Buch seiner verstorbenen Frau widmet.
Mit einem Hauch von Realität erzählt der Krimi das Schicksal von Cho und Flo, einem Liebespaar, das in den 70er-Jahren in Wien lebt. Gemeinsam kämpfen die beiden gegen die Sucht nach Alkohol und dem Antidepressivum „Captagon“. Nachdem das Paar auf einer Polizeistation misshandelt worden ist, beginnt ihrerseits ein Rachefeldzug.
Geistlinger hatte das Buch mit der Schreibmaschine verfasst. Demnach hatte er seine Zeilen zuerst verschriftlichen lassen müssen. Hinzu kommt, dass sich von den 20 angeschriebenen Verlagen lediglich drei überhaupt erst zurückgemeldet hatten. Schließlich war es der „Vindobona Verlag“ geworden, welcher unter anderem Teil des Neckenmarkter „Novum Verlages“ ist.