Clemens Berger nahm Lockenhaus mit ins „Haus des flüssigen Goldes“

Lesung

Der in Oberwart aufgewachsene Autor Clemens Berger las auf Einladung der Bibliothek Lockenhaus am Freitag im Alten Kloster aus seinem im Jahr 2024 erschienenen Roman „Das Haus des flüssigen Goldes“.

Das Team der Bibliothek Lockenhaus mit Barbara Loibl, Emmerich Gager, Christiane Schnalzer, Birgit Vlasich und Denise Nuschy freute sich Clemens Berger in Lockenhaus willkommen heißen zu dürfen. Foto: Grabner

Das Team der Bibliothek Lockenhaus mit Barbara Loibl, Emmerich Gager, Christiane Schnalzer, Birgit Vlasich und Denise Nuschy freute sich Clemens Berger in Lockenhaus willkommen heißen zu dürfen. Foto: Grabner

© Michaela Grabner

Im „Haus des flüssigen Goldes“ pumpen Frauen wie die alleinerziehende Maya, die sich bislang mit Gelegenheitjobs über Wasser gehalten hatte, ihre überschüssige Milch ab und werden dann am Verkaufsgewinn beteiligt. Maya hat die „beste“ Milch, sie wird zu einer Social-Media-Ikone. Doch dann gibt es eines Tages Lieferprobleme für Milchpulver. Muttermilch wird zur Mangelware, die Preise explodieren und wütende Menschen demonstrieren vor dem „Haus des flüssigen Goldes“ gegen die Inhaberin und die Mütter.

„Ich stieß zufällig auf die Thematik, dass viele Frauen online ihre Milch verkaufen, um über die Runden zu kommen“, erklärt Berger, selbst Vater einer sechsjährigen Tochter. „Es geht um die Zeit, in der wir leben und was das alles für ein Wahnsinn ist.“

Darüber konnte man nach der Lesung mit dem Autor persönlich bei einem kleinen Büffett und einem Glas Bibliothekswein ins Gespräch kommen. Es gab auch einen Büchertisch, wo der vorgestellte Roman und andere Werke des Autors gleich vor Ort erworben werden konnten.