Vier literarische Stimmen gegen „die Eindeutigkeit“

Lesung im Literaturhaus

Der burgenländische PEN-Club und die Grazer Autorinnen Autorenversammlung treten im Burgenland wieder gemeinsam auf - und das bestimmt: Im Literaturhaus Mattersburg wird am 3. Dezember „wider die Eindeutigkeit“ gelesen, in einer Auseinandersetzung mit dem Neofaschismus.

Zwei Schriftstellervereinigungen und vier Schreibende im Literaturhaus (v.l.): Katrin Bernhardt, Dorothea Zeichmann, Sanja Abramović und Siegmund Kleinl.

Zwei Schriftstellervereinigungen und vier Schreibende im Literaturhaus (v.l.): Katrin Bernhardt, Dorothea Zeichmann, Sanja Abramović und Siegmund Kleinl.

© Michael Bernhardt (Bernhardt), Hans Wetzelsdorfer (Abramović ) bzw. privat (Zeichmann und Kleinl)

Gemeinsam beziehen der burgenländische PEN-Club und Mitglieder der Grazer Autorinnen Autorenversammlung GAV Position gegen den Neofaschismus: „Wider die Eindeutigkeit“, ist der Übertitel einer Lesung im Literaturhaus Mattersburg. Er bezieht sich auf Georg Seeßlens Buch „Das zweite Leben des ,Dritten Reichs'“, in dem der Faschismus „unter anderem als eine militante Suche nach Eindeutigkeit, die nur mit dem Tod des anderen enden kann“ beschrieben wird.

In ihren Texten setzen sich am 3. Dezember (19 Uhr) Sanja Abramović, Katrin Bernhardt, Siegmund Kleinl und Dorothea Zeichmann mit totalitären Strömungen und neofaschistischen Bewegungen auseinander. In mehreren Treffen haben sich die Autorinnen und der Autor mit essayistischen Texten und gesellschaftlichen Dynamiken auseinandergesetzt. Einzelne Arbeiten, die aus diesen Begegnungen entstanden sind, hört man im Literaturhaus nun zum ersten Mal.

Weitere Infos zum Programm auf www.literaturhausmattersburg.at