LK Eisenstadt: Resolution für Burgenlands Bauern beschlossen

LK-Vollversammlung

Die Landwirtschaftskammer Burgenland fordert sichere Rahmenbedingungen für die heimischen Betriebe. Bei der jüngsten Vollversammlung wurden eine Resolution sowie der Tätigkeitsbericht beschlossen.

Kammerdirektor Martin Burjan, LK-Vizepräsident Werner Falb-Meixner, Landesbäuerin Christine Riepl, LK-Präsident Nikolaus Berlakovich und Kammerrat Michael Glauber beschlossen einstimmig u.a. den Tätigkeitsbericht und eine Resolution bei der heutigen Vollversammlung.

Kammerdirektor Martin Burjan, LK-Vizepräsident Werner Falb-Meixner, Landesbäuerin Christine Riepl, LK-Präsident Nikolaus Berlakovich und Kammerrat Michael Glauber beschlossen einstimmig u.a. den Tätigkeitsbericht und eine Resolution bei der heutigen Vollversammlung.

© LKBgld./Tesch-Wessely

Am gestrigen Donnerstag beschloss die Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Burgenland in Eisenstadt zentrale Weichenstellungen für die heimische Land- und Forstwirtschaft. Im Mittelpunkt der Sitzung standen neben dem Rechnungsabschluss und dem Tätigkeitsbericht für das Jahr 2025 vor allem eine einstimmig verabschiedete Resolution zur Absicherung der bäuerlichen Betriebe und der Lebensmittelversorgung.

Präsident Nikolaus Berlakovich zog eine positive Bilanz über das abgelaufene Jahr: „Mit knapp 26.000 Beratungskontakten standen wir durch fachliche Beratung den rund 8.000 Land- und Forstbetrieben zur Seite. Über 15.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bildeten sich in mehr als 900 Bildungsveranstaltungen fort, darunter 24 Facharbeiter und fünf Meister. Auch in Zukunft werden wir weiterhin die erste Service- und Beratungsstelle der land- und forstwirtschaftlichen Mitglieder sein.“

Die beschlossene Resolution fordert von den Entscheidungsträgern auf EU-, Bundes- und Landesebene eine ausreichend finanzierte gemeinsame Agrarpolitik nach 2027, faire Wettbewerbsbedingungen sowie den Abbau übermäßiger bürokratischer Belastungen. Ein besonderes Augenmerk gilt zudem dem burgenländischen Weinbau, der massiv durch die Goldgelbe Vergilbung bedroht wird. Hier verlangt die Kammer eine konsequente Bekämpfung der Amerikanischen Rebzikade.

„Unsere Bäuerinnen und Bauern sorgen täglich für hochwertige Lebensmittel, regionale Wertschöpfung und die Pflege unserer Kulturlandschaft“, bekräftigte Berlakovich die Forderungen. Neben dem Präsidenten meldeten sich auch die Kammerrätinnen und Kammerräte Gabriele Biricz, Ernst Tschida, Georg Menitz und Johannes Schulz vom Burgenländischen Bauernbund sowie Johann Wallner und Michael Glauber von den SPÖ-Bauern als Debattenredner zu Wort.

Zusätzlich zu den Rückblicken wurden bereits die rechtlichen Anpassungen des Bäuerinnenstatuts für die im Jahr 2027 anstehende Wahl beschlossen. Damit sichert die Landwirtschaftskammer langfristig die Mitbestimmung und die dörfliche Versorgungssicherheit im Burgenland ab.