„Florianihoffmann“ dementiert: „Wir sperren nicht zu“
Mattersburg
In den vergangenen Wochen kursierte in Mattersburg das Gerücht, dass Gottfried Hoffmann seinen Florianihoffmann etwas mehr als drei Monate nach der Neuöffnung schon wieder zusperren würde. Der Gastronom erklärt, wie das Gerücht offenbar zustande gekommen war und was daran wahr ist.
Aufgrund einer schweren Blutvergiftung war Gottfried Hoffmann, der Betreiber des „Florianihoffmann“ in Mattersburg, für fast ein Monat im Spital. So entstand offenbar das Gerücht, das Restaurant würde endgültig schließen. Hoffmann widerspricht dem aber und sagt, „wir führen den Betrieb wie gewohnt weiter.“
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Am 13. August wurde Gottfried Hoffmann aufgrund eines akuten Notfalls ins Krankenhaus Eisenstadt gebracht. Die Diagnose lautete Blutvergiftung. Das dürfte sich in Mattersburg herumgesprochen haben, woraus sich das Gerücht entwickelte, der Florianihoffmann würde seine Türen schon wieder endgültig schließen. Inzwischen, seit dem 6. September, ist Hoffmann aus dem Spital entlassen und wieder in seinem Restaurant anzutreffen. Den Umständen entsprechend gehe es ihm gut. Der Vorfall hat natürlich Spuren hinterlassen: „So was lässt sich nicht so schnell ausmerzen. Ich bin aber anwesend, bin in der Küche tätig, so gut es geht. Noch nicht mit vollem Einsatz, aber ich habe Gott sei Dank gutes Personal, das das meistern kann.“
„Seit der Eröffnung am 31. Mai hatten wir keinen einzigen Ruhetag“
Dem Gerücht widerspricht er vehement: „Wir haben nicht vor zuzusperren, sondern werden den Florianihoffmann wie gewohnt weiter führen.“ Zwei gebuchte Weihnachtsfeiern wurden in Folge dessen aber leider abgesagt, was natürlich ärgerlich ist: „Weil sich die Leute anscheinend nicht sicher waren, wie es weiter geht.“ Reservierungen sind allerdings weiterhin gültig und neue werden auch entgegen genommen. Auch die Absage des geplanten Stadtheurigen, der am Wochenende des 16./17. August hätte stattfinden sollen, war zusätzliche Nahrung für das Gerücht.

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Der Betrieb ging während dem Krankenhausaufenthalt von Hoffmann allerdings ohne Unterbrechung weiter. „Seit der Eröffnung am 31. Mai hatten wir keinen einzigen Ruhetag.“ Jetzt habe er sich trotzdem dazu entschlossen, den Mittwoch als Ruhetag einzuführen. „Sollten Gesellschaften an einem Mittwoch bei uns buchen wollen, sind wir natürlich gerne dazu bereit.“
„Es ist ein bisschen anders gelaufen, als man sich es vorher vorgestellt hat“
Wie sieht Hoffmanns bisheriges Fazit aus? „Es ist ein bisschen anders gelaufen, als man sich es vorher vorgestellt hat. Zu Beginn war ein ‚Run‘ auf das Haus.“ Mittlerweile sei es sozusagen ein „Kampf um jeden Gast“. „Die Leute haben weniger Geld zur Verfügung für solche Institutionen, wie wir es sind. Das ist verständlich. Wir konzentrieren uns im Raum Mattersburg auf Gäste, die gediegen speisen wollen, schöne Feiern machen wollen. Das muss unsere Kernkompetenz sein.“
Hoffmann ist auch offen für Neues. Demnächst wird es Samstag und Sonntag ein Frühstücksbuffet geben. „Das ist ein reichhaltiges Buffet mit All-inclusive-Preis, mit Heißgetränk usw., für 12,50 Euro.“ Auch Themenwochen sollen in Zukunft vermehrt Gäste anlocken. Den Beginn machen die Kürbiswochen, gefolgt vom Ganslessen. „Nächstes Jahr haben wir vor, mit dem Florianihof größere Sachen umzusetzen. Der Stadtheurige zum Beispiel war nur abgesagt, ist aber nicht gestorben. Wir sind eigentlich für alles offen. Wenn man Kooperationspartner findet, ist es natürlich einfacher, als wenn man es alleine durchzieht.“
Der Forianihoffmann hat täglich (Mittwoch Ruhetag) von 7.30 bis 22 Uhr geöffnet.