Nun fix: Gefährliche Haltestelle in der Wienerstraße wird entfernt
Mattersburg
Kürzlich gaben die Behörden „grünes Licht“: Jene Bushaltestelle, an der im Februar dieses Jahres ein Bub bei einem Autounfall verletzt wurde, wird aufgelassen und weiter stadtauswärts verlegt.
Nun gibt es „grünes Licht“ für das Auflassen dieser verkehrsneuralgischen Haltestelle.
© Richard Vogler
Ende Februar stieg ein Mattersburger Bub bei der Haltestelle gegenüber der großen Wohnsiedlung in der Wienerstraße aus, wollte die Fahrbahn überqueren, wurde von einem Auto erfasst und verletzt. Der Aufschrei in den sozialen Medien war groß, gilt die Stelle in Mattersburg doch als verkehrsneuralgisch.
Die Wienerstraße (L219) ist eine Landesstraße. Auf Anfrage der BVZ nach dem Unfall wurde von Seiten des Landes zunächst darauf verwiesen, dass „an der besagten Stelle von keiner Unfallhäufungsstelle oder Gefahrenstelle ausgegangen werden kann“. Eine Abfrage der Unfalldatenbank zufolge liegen seit dem Jahre 2008 lediglich zwei Unfälle vor.
Dennoch kam Bewegung in die Sache. Von Seiten der Stadtgemeinde wurde eine Tempoanzeige installiert. Und vom Land Burgenland wurde ein Verfahren zur erneuten Überprüfung der Verkehrssituation durchgeführt.
Die Ergebnisse liegen seit Kurzem vor. „Die verkehrsrechtliche Verhandlung zur Verordnung der neuen Haltestellen fand am 30. Juni 2026 statt und wurde positiv abgeschlossen“, wird von Seiten des Landes Burgenland berichtet. In den kommenden 14 Tagen soll die Verordnung in Kraft treten. Die gefährliche Haltestelle wird also aufgelassen, künftig wird es zwei neue Bushaltestellen (die Markierungen sind bereits angebracht) nur wenige Meter vor dem Kreisverkehr samt Schutzweg beim Eurospar geben.
„Es wird auch in Erwägung gezogen, eine zweite Tempoanzeige zu installieren. Hier steht man in Gesprächen mit der Stadtgemeinde“, wird von Seiten des Landes Burgenland festgehalten.
Bürgermeisterin Claudia Schläger hält fest, dass „uns der Unfall im Frühjahr tief betroffen und deutlich gemacht hat, dass wir dort handeln müssen, wo die Sicherheit für unsere Bevölkerung verbessert werden kann. Umso mehr freue ich mich, dass die Bushaltestelle in der Wienerstraße nun zum Eurospar – Haltestelle Mattersburg Dr. Fred Sinowatz-Straße – verlegt wird. Dort können Bürgerinnen und Bürger sowie alle anderen Fahrgäste den bestehenden Zebrastreifen nutzen und die Straße sicher überqueren.“
Laut Schlagerist diese Verlegung eine „einfache, aber wirkungsvolle Maßnahme, die die Verkehrssicherheit spürbar erhöht. Jeder Unfall, der dadurch verhindert werden kann, ist ein Erfolg. Mein Dank gilt dem Land Burgenland sowie allen beteiligten Stellen, die diese Verbesserung rasch geprüft und umgesetzt haben. Gemeinsam tragen wir Verantwortung dafür, dass unsere Bürgerinnen und Bürger, aber vor allem auch die Kinder, sicher unterwegs sein können.“