„Pucher-Areal“: Einreichpläne sind nun fertig

Mattersburg

Im Juli werden von der BWSG die Einreichpläne für den Bau der Tiefgarage, der Polizei und der Wohnblöcke der Stadtgemeinde übermittelt.

Im Zentrum von Mattersburg sollen zunächst eine Tiefgarage, der Mattersburger Polizeiposten samt Bezirkspolizeikommando und zwei Wohnblöcke entstehen.

Im Zentrum von Mattersburg sollen zunächst eine Tiefgarage, der Mattersburger Polizeiposten samt Bezirkspolizeikommando und zwei Wohnblöcke entstehen.

© Richard Vogler

Das große Bauprojekt in der Mattersburger Michael-Koch-Straße ist eine unendliche Geschichte. Martin Pucher kaufte in den 1990er-Jahren dort die ersten Grundstücke, um seine neue Bankzentrale zu bauen, was schlussendlich am Commerzialbank-Finanzskandal scheiterte. Ein Immobillienentwickler erstand aus der Konkursmasse das Areal, ehe die die Wohnbaugenossenschaft BWSG das Grundstück kaufte. In weiterer Folge machte die Bürgerinitiative „Lebenswertes Mattersburg“ mobil. Diese kritisierte vor allem die geplante Dimension der Wohnbauten, was den Baustart verzögerte.

Nun ist das Projekt endgültig auf Schiene. Entstehen soll dort eine Tiefgarage, der Mattersburger Polizeiposten samt Bezirkspolizeikommando sowie das neue Mattersburger Rathaus, Wohnungen und möglicherweise auch ein Hotel.

„Im April hat es einen Termin mit der BWSG gegeben. Bei den vorgelegten Plänen hat man sich genau angesehen, ob die Vorgaben des Teilbebauungsplanes eingehalten werden, einige Korrekturmaßnahmen mussten von der BWSG noch durchgeführt werden. Im Juli wird es dann einen nächsten Termin mit Geschäftsführer Mathias Moser von der BWSG geben, bei dem gleich die Einreichpläne übermittelt werden“, berichtete Bürgermeisterin Claudia Schlager bei der am Mittwoch abgehaltenen Gemeinderatssitzung. ÖVP-Obmann Thomas Haffer hakte nach, ob diese Pläne lediglich den ersten Teil beträfen. „Nein, dies betrifft vier Bauteile, der erste wird die Tiefgarage sein“, antwortete Schlager. Die ersten vier Bauabschnitte betreffen im kokreten die Tiefgarage, die Polizei und zwei Wohnblöcke. Das Rathaus und - sofern es kommen wird- ein Hotel, ist hier nicht inkludiert.

Der weitere Ablauf nach dem Einbringen des Einreichplans sieht wie folgt aus: Von Seiten der Stadtgemeinde wird es eine Prüfung und einen Baubescheid geben. Nachbarn können im Rahmen des Verfahrens Stellungnahmen abgeben. Nach erfolgreicher Prüfung wird der Baubescheid als offizielle Genehmigung ausgestellt.