Schattendorf: Erweiterung des Urnenhains geht bereits in die Endphase
Mehr Bestattungsplätze
Zwei weitere Urnenwände mit 64 zusätzlichen Grabkammern stehen noch heuer , voraussichtlich ab September, der Schattendorfer Bevölkerung zur Verfügung. Sie erweitern damit die bereits vorhandenen 30 Urnenplätze, die schon belegt sind. Auch die Möglichkeit einer Baumbestattung auf der freien Fläche zwischen Kirche und Leichenhalle wird sodann gegeben sein.
64 zusätzliche Urnenkammern befinden sich derzeit am Friedhof in Bau. Mit dem Bauende ist schon Ende des Sommers zu rechnen.
© H. Ostermayer
Im Jahr 2007 wurde beim Haupteingang des Schattendorfer Friedhofs ein Urnenhain mit 30 Urnenplätzen geschaffen. Diese Grabkammern sind mittlerweile bereits belegt, somit bestand wegen der hohen Nachfrage seitens der Bevölkerung neuer Platzbedarf. Bürgermeister Thomas Hoffmann schildert: „Da Feuerbestattungen zunehmend an Bedeutung gewinnen und unsere bestehende Urnenwand bereits ausgelastet ist, wurden neue Grabkammern benötigt.“ Er fährt fort: „Unser Friedhof wird daher um zwei Urnenwände erweitert, mit deren Bau wir bereits im Frühjahr begonnen haben. Auch die Möglichkeit einer Baumbestattung wird dann gegeben sein.“
Das neue Projekt besteht aus zwei parallel stehenden Urnenwänden, die durch eine schützende Pergola verbunden werden. Somit entsteht ein würdevoller Ort des Gedenkens und des Verweilens. Insgesamt werden hier rund 64 zusätzliche Urnenkammern geschaffen, die auch die Möglichkeit für größere Familiengräber bieten. Eine neue Baumbestattungsfläche erweitert zudem das Angebot an Bestattungsmöglichkeiten auf dem Schattendorfer Friedhof. Dazu bietet sich die freie Fläche zwischen der Kirche und der Leichenhalle als idealer Standort an, die direkt an die Urnenwände anschließt.
Ortschef Hoffmann ergänzt: „Die Gemeinde arbeitet bei diesem Projekt eng mit der Kirche zusammen, um den Bedürfnissen unserer Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden. Spätestens im September, so das Wetter es zulässt, sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein und der neue, erweiterte Urnenhain seiner Bestimmung übergeben werden können.“
Für eine Urnenbestattung wird, laut dem Bürgermeister, ein einmaliger Baukostenzuschuss von 2.000 Euro eingehoben, sowie weitere 200 Euro alle zehn Jahre, so wie es bei allen anderen Grabstellen auch üblich ist.