18.000 Besucher:innen bei der Inform in Oberwart
Messebilanz
18.000 Besucher:innen in fünf Tagen – die Inform in Oberwart hat die Erwartungen erfüllt und Messechef Markus Tuider zeigt sich zufrieden. Und all jene die glauben, dass er dabei von Jahr zu Jahr denkt, irren gewaltig. Das Konzept ist auf mindestens zehn Jahre ausgerichtet.
Bei der Eröffnung der Inform war auch heuer wieder einiges an Politik- und Wirtschafts-Prominenz dabei.
© Lexi, Jens Krauss
Die 54. Inform ist Geschichte und sie endet mit einer Zahl, die Veranstalter Markus Tuider zufriedenstellt: 18.000 Besucher:innen haben das Messezentrum Oberwart zwischen 27. und 31. August besucht. Damit liegt die heurige Inform über dem Vorjahr und auf dem Niveau von 2021.
„18.000 – das ist stärker als im letzten Jahr, das ist sehr positiv. Wir sind auf diesem Niveau stabil, auf die Vor-Corona_Zahlen kommen wir nicht hin, da kann man tun was man will“, sagt Messechef Markus Tuider und verweist darauf, dass eine Messe mehr ist, als eine Zahl am Montagmorgen. „Wir haben extrem positives Feedback, super Austeller:innen, all das wurde extrem gut angenommen und die Frequenz hat auch gepasst. Ich schau mir gerne Dinge an, die nicht funktioniert haben, aber die heurige Inform war schon eine gute Geschichte“, betont Tuider, der mit dem Kopf schon bei der Inform 2026 ist.
Die Inform ist ein langfristiges Messekonzept
Denn eines ist bei alle den Fragen und Antworten zur Inform schon klar. Markus Tuider denkt nicht von von Jahr zu Jahr, sondern in Dimensionen.
„Eine Veranstaltung in dieser Größenordnung in einer Stadt wie Oberwart auszurichten, das gibt es nicht ein zweites Mal. Das muss man uns erst mal nachmachen. Das Projekt Inform ist dabei auf das Jahr 2034 ausgelegt, das heißt, wir machen das die nächsten zehn Jahre. Ich habe heuer erst 100.000 Euro ins Unternehmen investiert, weil wir zukunftsfit sein wollen. Das ist ein ganz wesentlicher Punkt“, betont Markus Tuider.
Ein wohl durchdachtes Konzept
Die Inform 2025 stand unter dem Motto „Bunt wie das Leben“ und bot dazu ein Programm, das diesen Anspruch einlöste. Rund 270 Aussteller:innen zeigten in den Hallen und auf den Freigeländen ein breites Spektrum: von Garten und Wohnen, über Kunsthandwerk, Mobilität und Technik bis hin zu Gesundheit und Beratung. Dazwischen Gastronomie von der Kaffee-Ecke bis zum Buschenschank. Viele nutzten die Gelegenheit, Produkte auszuprobieren, sich beraten zu lassen und Kontakte zu knüpfen. Ein besonderer Akzent war die Sonderausstellung zum Kreuzstadl in Rechnitz, die gemeinsam mit dem Verein RE.F.U.G.I.U.S. umgesetzt wurde. „Das kam ganz besonders gut an“, freut sich Markus Tuider.
Im Bereich Familie und Umwelt wurde ebenfalls angeknüpft. Die jährliche Baumaktion brachte heuer 3.000 Setzlinge in Umlauf – seit Beginn der Initiative sind es über 38.000. Der Family Corner bündelte Beratung und Mitmachangebote, die stark genutzt wurden und auch das Thema Gesundheit war präsent: kostenlose HPV-Impfungen durch die Krebshilfe Burgenland, Blutuntersuchungen durch das Rote Kreuz, Informationen zu Stammzellspende, Pflege, Ernährung, Naturkosmetik und gesundem Schlaf. „Das sind Angebote, die direkt genutzt werden können – und das hebt die Messe von einem bloßen Schaufenster ab“, so Tuider.