Workshop verdeutlichte Oberpullendorfer Schülern Facetten von Armut
Mittelschule
Was Armut bedeutet, das versuchte eine Expertin der Caritas den Schülerinnen und Schülern der ersten Klassen der Mittelschule Oberpullendorf zu vermitteln.
Eine Expertin der Caritas veranschaulichte den Jugendlichen, dass Armut mehr ist als Geldmangel.
© Mittelschule Oberpullendorf
Der Workshop zum Thema Armut bot den Jugendlichen einen tiefgehenden Einblick in dieses gesellschaftliche Problem mit vielen Facetten. Im Zentrum standen die Fragen: Was bedeutet Armut? Wer ist betroffen? Und wie gelingt es Menschen, trotz schwieriger Umstände zu (über)leben?
Die Expertin der Caritas erklärte den Schülerinnen und Schülern, dass Armut mehr ist als Geldmangel, dass diese mit fehlenden Chancen und sozialer Ausgrenzung zu tun hat und dass diese viele Ursachen haben und im Prinzip jeden Menschen treffen kann.
Im Workshop wurden die oft unsichtbaren Strategien von Betroffenen beleuchtet: das genaue Haushalten mit knappen Mitteln, der Verzicht auf Freizeit oder medizinische Leistungen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Vorurteilen, denen armutsbetroffene Menschen begegnen. Aussagen wie „Die sind selbst schuld“ oder „Die wollen nicht arbeiten“ wurden kritisch hinterfragt. Durch persönliche Geschichten wurde klar: Armut hat viele Gesichter und ist oft unsichtbar. Der Workshop machte deutlich, wie wichtig es ist, bei Armut aktiv hinzusehen und solidarisch zu handeln.