Spatenstich für Musikschule Hartberg gesetzt
Modernisierung
Mit dem Spatenstich startet die umfassende Modernisierung und Erweiterung der Musikschule Hartberg. Rund 600 Musikschüler:nnen werden künftig von zusätzlichen Räumen und einer zeitgemäßen Infrastruktur profitieren. Die Musikschule wird um rund 230 Quadratmeter Nutzfläche erweitert. Auch Schüler:innen aus Oberwart werden unterrichtet.
Der Spatenstich wurde gesetzt. Der Baustart erfolgt in den Semesterferien. Im November 2026 soll der Umbau fertig sein.
© Stadtmarketing Hartberg
Durch den Zu- und Umbau entstehen neue Räume für Musikschule, Stadtkapelle und Jugendkapelle. Vorgesehen sind unter anderem ein Aufenthalts- und Übungsraum, zusätzliche Lagerflächen, ein eigener Schlagzeugraum, ein weiteres Übungszimmer sowie ein Saal für die musikalische Früherziehung. Zudem wird das Erdgeschoss barrierefrei erschlossen, der Eingang in den südlichen Trakt verlegt, die WC-Anlagen modernisiert und ein Kopier- sowie PC-Raum eingerichtet.
Der Baustart erfolgt in den Semesterferien 2026, die Fertigstellung ist für November 2026 geplant. Während der Bauphase findet der Unterricht im Schloss Hartberg sowie in der Volksschule Hartberg statt. Proben- und Konzertsaal bleiben weiterhin nutzbar.
Kulturelle Tradition seit 1892
Gegründet im Jahr 1892, zählt die Musikschule Hartberg zu den ältesten öffentlichen Musikschulen Österreichs. Seit mehr als 130 Jahren prägt sie das kulturelle Leben der Stadt und der Region. Unter der Leitung von Karl Ernst Hoffmann erhielt sie in den 1950er-Jahren im Hartberger Bergpark ein eigenes Unterrichtsgebäude – das erste in Österreich, das ausschließlich für diesen Zweck errichtet wurde. Aufgrund steigender Schülerzahlen wurde das Gebäude bereits dreimal erweitert.
Seit 1995 leitet Alois Lugitsch die Musikschule. Das Ausbildungsangebot wurde seither kontinuierlich ausgebaut. Heute werden rund 600 Schüler:innen aus 25 Gemeinden der Bezirke Hartberg-Fürstenfeld, Weiz, Graz-Umgebung und Oberwart von 22 Lehrkräften unterrichtet. Jährlich finden rund 70 Vorspielstunden und Konzerte von 28 Ensembles sowie Solist:innen statt. In der Jugendkonzertreihe 2025/26 sind elf Veranstaltungen geplant.
Die Gesamtkosten des vom Land Steiermark geförderten Projekts belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro.