Neudörfler Gemeindehomepage gehackt: Schaden entstand keiner
Motiv unbekannt
Die Homepage der Marktgemeinde Neudörfl war vorübergehend nicht erreichbar. Grund dafür war ein Hackerangriff, wie Vizebürgermeister Michael Sgarz, zugleich Ausschussvorsitzender für Öffentlichkeitsarbeit, berichtet. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag vergangener Woche.
Die Homepage der Marktgemeinde Neudörfl war Ziel eines Hackerangriffes. Deshalb wurde sie kurzfristig offline genommen. Mittlerweile ist sie in neuem Design wieder aufrufbar.
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„Wir wurden von unserem Anbieter verständigt, dass sich jemand Zugriff auf unsere Homepage verschafft hat“, schildert Vizebürgermeister Michael Sgarz. Die Website wird extern betreut und nicht direkt von der Gemeinde betrieben. Zum Zeitpunkt der Information befanden sich Vertreter der Gemeinde beim Österreichischen Städtetag in Leoben. Noch vor Ort wurden gemeinsam mit dem Anbieter erste Maßnahmen gesetzt.
Die Homepage wurde unmittelbar gesperrt und war von außen nicht mehr erreichbar. „Wenn jemand durch den Zugriff Unfug vorgehabt hätte, war das damit nicht mehr möglich“, erklärt Sgarz. Ohnehin sind auf der Neudörfler Gemeindehomepage keine sensiblen Daten zu finden. Die Homepage dient ausschließlich Informationszwecken und biete auch keine digitalen Dienstleistungen an. Zu finden sind dort etwa Öffnungszeiten vom Bauhof, den Bildungseinrichtungen oder allgemeine Informationen aus dem Gemeindeleben.
Seit Montag ist die Homepage wieder abrufbar und präsentiert sich auch in neuem Design. Das war allerdings schon länger geplant gewesen und stehe in keinem Zusammenhang mit dem Hackerangriff. Inhaltlich wird an der neuen Seite in den kommenden Tagen und Wochen noch an Kleinigkeiten gefeilt.
Während der Umstellung blieb die Homepage für einige Tage offline. Statt technischer Fehlermeldungen wurde Besucherinnen und Besuchern angezeigt, dass die Seite derzeit nicht erreichbar sei.
Warum jemand eine kommunale Informationsseite angreift, lasse sich laut Sgarz nicht beantworten. Solche Angriffe würden häufig aus Neugier oder dem Versuch entstehen, technische Schwachstellen aufzuspüren. Für die Gemeinde sei der Vorfall auch eine Bestätigung gewesen, auf professionelle externe Betreuung zu setzen. „Der Dienstleister hat sofort erkannt, dass etwas nicht stimmt – genau deshalb lagern wir solche Bereiche an Profis aus“, betont Sgarz. Von einer Anzeige wurde abgesehen.