Mit neuem Plan in die Saison

Mountainbike

Peter Mihalkovits steckt voll in den Vorbereitungen auf die nächste Saison. In dieser möchte der Dörfler nur noch ausgewählte Weltcups in Angriff nehmen.

Peter Mihalkovits steckt in den Vorbereitungen auf die neue Saison, in der er nur noch ausgewählte Weltcup-Rennen bestreiten möchte.

Peter Mihalkovits steckt in den Vorbereitungen auf die neue Saison, in der er nur noch ausgewählte Weltcup-Rennen bestreiten möchte.

© zVg

„Mehr Qualität, weniger Quantität“. So könnte man das Motto von Peter Mihalkovits für die anstehende Saison im Enduro Weltcup kurz zusammenfassen. Der Dörfler gab im Jahr 2023 auf höchster internationaler Ebene Vollgas, absolvierte alle Weltcup-Rennen außer jenem in Australien. „Zu Beginn des Jahres passten die Leistungen und auch die Resultate. Gegen Ende schlich sich aber eine gewisse Müdigkeit ein“, blickt Mihalkovits zurück. Vor allem mental. „Im Osten Österreichs betreiben nicht viele so einen Aufwand beim Radfahren wie ich. Dadurch musste ich oft bis zu 20 Stunden alleine im Auto verbringen, um zu den Rennveranstaltungen zu gelangen. Das zehrt dann schon an einem“, klärt der Athlet des Bold Riders Crew Teams auf. „Am Ende der Vorsaison war ich dann schon richtig leer.“

Daher wurde für das Rennjahr 2024 eine neue Herangehensweise ausgerufen. „Ich werde zwar weiterhin Rennen auf höchstem Niveau bestreiten, aber nicht mehr so viele“, so der Dörfler, der nur noch zu ausgewählten Events reisen möchte und sich dadurch wieder mehr Spaß am Radfahren erhofft. Diese anvisierte Leichtigkeit des Seins soll sich dann auch in besseren Resultaten widerspiegeln.

Wofür Mihalkovits aktuell fleißig trainiert. Eine Woche auf Madeira mit den Teamkollegen wurde bereits abgespult, aktuell werden eifrig in den Bikeparks der Umgebung, die schon wieder geöffnet haben, Kilometer abgespult. „Ich kann hier technischere und längere Abfahrten trainieren und fühle mich aktuell auch sehr wohl am Rad“, gibt Mihalkovits einen Statusbericht.

Zwei Saisonhighlights definiert der Student aber doch. Beim Heimweltcup in Leogang will Mihalkovits ebenso überzeugen wie bei den Staatsmeisterschaften. „Dieser Titel ist auch noch ausständig“, schmunzelt der Dörfler. Dafür müssen eben einige Weltcups weichen.