„Mazze Mehl und Mazel Tov“ in der ehemaligen Synagoge Kobersdorf

Musik.Gedenk.Schule

In der ehemaligen Synagoge wurden Stücke von jüdischen Komponisten und Musikern dargeboten sowie an Jonny Moser erinnert.

Landwirtschaftskammerpräsident Niki Berlakovich, Ruth Patzelt von Shalom.Lockenhaus, Lehrerin Stefanie Fleck-Fleischhacker, Direktorin Sonja Hasler und Lehrer Manfred Wiedenhofer aus der Handelsakademie, James R. Moser, Musikschulleiter Thomas Loier, Musikschulpräsidentin Claudia Priber, Deutschkreutz' Bürgermeister Andreas Kacsits, Juliana Horvath-Wieder, Musikschul-Geschäftsführer Gerhard Gutschik, Landtagsabgeordneter Jürgen Karall und Gemeindevorstand Jürgen Steiner aus Kobersdorf freuten sich auf den Abend.

Landwirtschaftskammerpräsident Niki Berlakovich, Ruth Patzelt von Shalom.Lockenhaus, Lehrerin Stefanie Fleck-Fleischhacker, Direktorin Sonja Hasler und Lehrer Manfred Wiedenhofer aus der Handelsakademie, James R. Moser, Musikschulleiter Thomas Loier, Musikschulpräsidentin Claudia Priber, Deutschkreutz' Bürgermeister Andreas Kacsits, Juliana Horvath-Wieder, Musikschul-Geschäftsführer Gerhard Gutschik, Landtagsabgeordneter Jürgen Karall und Gemeindevorstand Jürgen Steiner aus Kobersdorf freuten sich auf den Abend.

© Elisabeth Tritremmel

Im Rahmen des Projekts „Musik.Gedenk-Schule - Musikalische Wege des Erinnerns“ der Musikschulen Oberpullendorf und Deutschkreutz und der Initiative Shalom.Lockenhaus fand am Donnerstag ein Konzert in der ehemaligen Synagoge Kobersdorf statt. Dieses stand unter dem Motto „Mazze Mehl und Mazel Tov“. „Die Konzertreihe soll an die jüdische Geschichte im Mittelburgenland und die jüdische Traditionen erinnern“, erklärte Musikschuldirektor Thomas Loier bei seiner Begrüßung. Er freute sich, dass sich viele Besucher in der ehemaligen Synagoge eingefunden hatten, darunter auch Landtagsabgeordneter Jürgen Karall, Landtagsabgeordnete außer Dienst Elisabeth Trummer, Nationalrat außer Dienst Landwirtschaftskammerpräsident Niki Berlakovich, Bürgermeister Andreas Kacsits aus Deutschkreutz, Gemeindevorstand Jürgen Steiner aus Kobersdorf, Musikschul-Präsidentin Claudia Priber und Musikschul-Geschäftsführer Gerhard Gutschik.

Der Abend war der Erinnerung an Jonny Moser gewidmet. Er war einer der ersten, der nach dem Krieg über die Judenverfolgung und Kriegsgräuel in Österreich Daten sammelte und seine Recherchen als Buch herausgab. Außerdem war er auch Mitbegründer des DÖW (Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes). In Kobersdorf zu Gast war James R. Moser, der Sohn von Jonny Moser. „Mein Vater war ein großer Sohn des Burgenlandes“, meinte er.

Eröffnet wurde der Abend mit einem Stück von Carl Goldmark, das von Marianne Frech dargeboten wurde. Schüler aus den Musikschulen Oberpullendorf und Deutschkreutz spielten dann Stücke von Leo Weiner, Viktor Ullmann, Ilse Weber und Jerome Kern. Außerdem stand die Schulband der Handelsakademie Oberpullendorf, „Out of Order“, auf der Bühne. Die Schüler der HAK hatten sich im Rahmen des Unterrichts und bei Exkursionen nach Deutschkreutz, Stadtschlaining und Oberwart mit der Thematik befasst. Die Schulband drückte ihre Gedanken dazu mit dem Stück „In the flames of life“ aus.