Vandalismus in Kukmirn hört nicht auf
Mutwillige Zerstörung
Ein weiteres Schild in der Gemeinde wurde zerstört und wieder gibt es Bezug zu einem Neubau.
Dieses Hinweisschild wurde aus der Halterung gerissen.
© Doris Hoefer
Seit kurz vor Weihnachten wüten Vandalen in Kukmirn. Zuerst hatten Unbekannte ein Schild zum Ausweichquartier des Gemeindeamtes umgeschnitten, kurz darauf wurde ein Ortsschild überklebt. Bürgermeister Werner Kemetter vermutete damals Unmut über den Neubau des Gemeindeamtes als Hintergrund für die Tat.
Keine Lausbubenstreiche vermutet
Nach einer Pause geht der Vandalismus in der Gemeinde weiter. Ortstafeln und Wegweiser wurden verschont, aber ein Hinweisschild zu einem Betreib musste daran glauben. An einer Kreuzung in Limbach wurde ein Schild der Firma Destillerie Puchas aus der Halterung gerissen. Auch hier gibt es Bezug zu einem Neubau. Das brandneue Hotel Puchas steht kurz vor der Eröffnung.
„Ich habe keine Ahnung wer so etwas macht. Ich glaube eher nicht, dass diese Aktionen Lausbubenstreiche sind, sondern vermutlich eher aus Übermut, Hass oder Neid hervorgerufen werden. Meiner Meinung nach sind solche Menschen krank“, sagt Bürgermeister Werner Kemetter. „Sollte jemandem so fad sein, dass er aus Übermut etwas mutwillig zerstört, möchte ich dazu einladen, sich um sinnvolle Dinge zu kümmern. Es gibt verschiedenste Möglichkeiten sich in der Gemeinde positiv einzubringen und zu engagieren“, klagt der Ortschef.
Die Polizei wurde informiert und die Gemeinde bittet die Bevölkerung um Aufmerksamkeit und Hinweise.