77 Feuerwehrleute halfen im Katastrophengebiet

Nach Unwetter

Der Katastrophenhilfszug Mattersburg wurde am Mittwoch, 18. September 2024, zur Unterstützung ins Hochwasser-Katastrophengebiet in Niederösterreich entsandt.

Auch ein Team aus Neustift an der Rosalia half in Dietersdorf beim Beseitigen der Hochwasserschäden.

Auch ein Team aus Neustift an der Rosalia half in Dietersdorf beim Beseitigen der Hochwasserschäden.

© FF Neustift an der Rosalia

In den frühen Morgenstunden formierte sich der umfangreiche Katastrophenhilfsdienstzug aus dem Bezirk Mattersburg vor dem Stadion in Mattersburg. 77 Kameradinnen und Kameraden begaben sich zum Einsatzgebiet im Raum Tulln. In Vösendorf schlossen sich die Mattersburger dem Katastrophenhilfsdienstzug aus dem Bezirk Oberwart an, der ebenfalls zu diesem Einsatzgebiet unterwegs war.

Mit dabei war auch ein Unimog der Freiwilligen Feuerwehr Neustift an der Rosalia. Unter der Leitung von Gruppenkommandant Stefan Sauerzapf nahmen die Neustifter Feuerwehrleute Michael Koch, Bernd Strodl, Hans Peter Strodl, Lukas Pinter und Matthias Windberger an dem Hilfseinsatz teil.

Auch die Freiwilligen Feuerwehren Bad Sauerbrunn, Forchtenau, Mattersburg, Neudörfl, Pöttelsdorf, Schattendorf, Zemendorf/Stöttera und Wiesen entsendeten hilfsbereite Einsatzkräfte.

77 Feuerwehrleute halfen im Katastrophengebiet

© FF Wiesen

Zwölf Stunden lang leisteten die Feuerwehrleute aus dem Bezirk Mattersburg intensive Hilfsarbeit. Die Hauptaufgaben der Einsatzgruppe aus Neustift an der Rosalia bestanden etwa darin, Häuser auszupumpen, beschädigtes Mobiliar zu entfernen und den Schlamm aus den vom Hochwasser betroffenen Gebäuden zu räumen.

Die Dankbarkeit der betroffenen Bevölkerung sowie der örtlichen Einsatzkräfte sei überwältigend gewesen, berichten die Feuerwehrleute.

77 Feuerwehrleute halfen im Katastrophengebiet

© Bezirksfeuerwehrkommando Mattersburg

Die Mannschaften kehrten nach über 18 Stunden sicher in die Heimat zurück. „Wir wünschen den Menschen im Katastrophengebiet weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen“, schicken die Heimgekehrten Grüße in die betroffenen Ortschaften.

Am Donnerstag, 19. September, begannen in Neustift an der Rosalia Reservisten und Mitglieder, die keine Verpflichtungen an ihren Arbeitsplätzen hatten, bereits um 6:30 Uhr am Morgen mit der gründlichen Reinigung des eingesetzten Materials sowie des Fahrzeugs. Bis zu mittag war die Arbeit abgeschlossen.