Zwei Jahrzehnte in Hirm und Antau tätig: Dr. Mittermayer in Pension
Nachfolge Dr. Dalsass
Nach fast 20 Jahren als Allgemeinmedizinerin in Hirm und Antau verabschiedete sich Dr. Gabriele Mittermayer in den wohlverdienten Ruhestand. Seit 2006 war sie als Hausärztin für die beiden Gemeinden tätig und für viele ihrer Patientinnen und Patienten mehr als nur eine Ärztin: eine vertraute Begleiterin über viele Jahre hinweg.
Dr. Gabriele Mittermayer (l.) mit ihrer Nachfolgerin Dr. Alice Dalsass bei der Abschlussfeier Anfang Oktober.
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Bevor sie nach Hirm und Antau kam, war Dr. Gabriele Mittermayer in Draßburg und Baumgarten tätig, ihre berufliche Laufbahn begann im Krankenhaus Kittsee. „Die Stelle in Hirm und Antau ist damals frei geworden, ich habe mich beworben und war punktegemäß erstgereiht – so bin ich hergekommen“, erzählt sie. „Außerdem bin ich gebürtige Antauerin, das hat also wunderbar gepasst.“
Rückblickend würde sie ihren Weg jederzeit wieder so gehen: „Ja, doch – sofort“, sagt Dr. Mittermayer ohne Zögern. Die Zeit in ihrer Praxis beschreibt sie als sehr schön: „Ich hatte viele nette Menschen und sehr liebe Patienten. Es war eine bereichernde Zeit.“
Viele Patienten über Jahre hinweg begleitet
Ihr Beruf war stets mehr als nur ein Job: „Ärztin zu sein war immer mein Traumberuf. Ich habe sehr gerne gearbeitet, vor allem, weil man viele Patienten über Jahre begleiten darf. Man lernt sich kennen und hat ein gutes Verhältnis zu ihnen.“
Seit Jänner dieses Jahres führte Dr. Mittermayer gemeinsam mit Dr. Alice Dalsass aus Neudörfl eine Gruppenpraxis. Die beiden teilten sich die Ordinationszeiten, um einen fließenden Übergang zu ermöglichen: „Ich scheide mit Jahresende aus und Frau Dr. Dalsass übernimmt die Praxis ab 1. Jänner vollständig“, erklärt sie.
Ich durfte das tun, was ich immer wollte: Menschen helfen. Dr. Gabriele Mittermayer
Auch die Hausapotheke bleibt erhalten. „Unsere Hausapotheke ist für unsere eigenen Patientinnen und Patienten gedacht“, betont Dr. Mittermayer. „Man kann nicht einfach mit einem Rezept von irgendwoher kommen – das ist der Unterschied zu anderen Apotheken.“
Wenn sie auf ihre Zeit zurückblickt, fallen ihr vor allem die positiven Erlebnisse ein. „Schwierige Momente gab es nicht viele“, sagt sie. „Natürlich war die Corona-Zeit eine Herausforderung.“ Impfungen seien zwar nach wie vor ein Thema, „aber es melden sich nur noch wenige an“. Mit 1. August ist Dr. Mittermayer offiziell als Kreisärztin in Pension. Ganz losgelassen hat sie ihre Tätigkeit aber noch nicht: Erst mit Jahresende verabschiedet sie sich endgültig aus dem Praxisalltag.
Am Freitag vergangener Woche wurde gefeiert, bei einer Abschiedsparty zum Ruhestand, zu der Kolleginnen, Freunde und Wegbegleiter eingeladen waren. „Ich gehe mit einem sehr guten Gefühl“, sagt Dr. Mittermayer zum Schluss. „Ich durfte das tun, was ich immer wollte: Menschen helfen. Und das ist das Schönste, was man machen kann.“