Ein erster Schritt Richtung Bundesliga

Nachwuchsfußball

Sanel Salihovic, der zuletzt vier Saisonen lang in der Fußballakademie Burgenland spielte, wechselt vom SC Oberpullendorf zu Bundesliga-Aufsteiger GAK.

Der Sportliche Leiter der GAK-Amateure Christian Zach (l.) und Manager Florian Karasek (r.) mit Sanel Salihovic nach der Vertragsunterzeichnung.

Der Sportliche Leiter der GAK-Amateure Christian Zach (l.) und Manager Florian Karasek (r.) mit Sanel Salihovic nach der Vertragsunterzeichnung.

© zVg

Seine ersten Fußballschuhe zerriss Sanel Salihovic bei seinem Stammklub, dem SC Oberpullendorf. Die Fußballlaufbahn war irgendwie vorgezeichnet. Die ganze Familie Salihovic ist „fußballverrückt“. Onkel Senad spielte viele Jahre für den FC Deutschkreutz in der Burgenlandliga, Bruder Aldin kickt aktuell beim SCO in der 2. Liga Mitte. Passend, dass sich das Elternhaus lediglich einen Steinwurf entfernt vom Oberpullendorfer Fenyös-Stadion befindet. Daher ging es auch sehr oft für mehrere Stunden auf den Trainingsplatz, um auch abseits der geführten Einheiten die Technik zu verbessern.Das Talent war schon

früh erkennbarIn seinem eigentlichen Jahrgang (Anm.: 2006) hielt sich Salihovic bei seinem Heimverein nur selten auf. Zumeist war der Mittelfeldspieler ein Jahr höher „unterwegs“. „Wir hatten damals in Oberpullendorf eine richtig talentierte Mannschaft“, erinnert sich der damalige Trainer Martin Hofer zurück. Gemeinsam mit drei Teamkollegen des Jahrgangs 2005 schaffte Sanel Salihovic als jahrgangsjüngerer Spieler den Sprung ins LAZ (Anm.: Landesausbildungszentrum). Bevor es in die Akademie Burgenland ging, gab es noch ein ganz persönliches Highlight für den „Zangler“. Als bester Spieler des Real Madrid-Camps in Oberpullendorf ging es zum Base-Camp nach München. Auch dort überzeugte Salihovic und durfte daraufhin ein Wochenende in der Akademie des spanischen Rekordmeisters verbringen und auch ein Spiel im Estadio Bernabeau bestreiten. Als Akademie-Spieler weckte der Oberpullendorfer das Interesse von Red Bull Salzburg. Eine längere Verletzungspause verhinderte aber einen Transfer in den Bullenstall. Stattdessen gab es einen langen Weg zurück. Diesen bestritt der 18-Jährige konsequent, spielte sich wieder in die Stammformation der Fußballakademie Burgenland und holte nun den Schritt zu einem Bundesligisten nach. „Mit dem ersten Profivertrag ging ein Traum in Erfüllung“, so der Sechser.