Güssing und Jennersdorf mit starken Tourismus-Zahlen

Nächtigungszuwachs

Der Oktober hat dem Südburgenland ein deutliches Plus beschert – vor allem dem Bezirk Güssing, der mit einem Nächtigungszuwachs von 29,2 Prozent (29.212 Nächtigungen) klar an der Spitze liegt. Jennersdorf folgt mit einem Plus von 11,8 Prozent (13.031 Nächtigungen). Beide Bezirke führen damit die burgenländische Statistik prozentuell an.

Das Allegria Resort in Stegersbach ist ein wichtiger Faktor im Landessüden.

Das Allegria Resort in Stegersbach ist ein wichtiger Faktor im Landessüden.

© Allegria Resort

„Die aktuelle Steigerung der Nächtigungszahlen zeigt, dass die Aktivitäten des Tourismusverbandes in der Entwicklung neuer Angebote, gezielten Investitionen und professionellen Marketingkampagnen Wirkung zeigen. Das bestätigt uns: Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagt Didi Tunkel, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Südburgenland.

Kritik aus dem Süden, wonach die Entwicklung zu langsam vorangehe, weist er zurück. „Wir wollen weder etwas schönreden, noch schlechtreden, agieren immer auf Basis der Fakten und gesicherter Zahlen. Die erfolgreichen Tourismus- und Gastronomiebetriebe im Südburgenland haben es nicht verdient, dass die Region von einzelnen Akteuren in negatives Licht gerückt wird. Jeder ist dazu eingeladen, seine konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge bei uns einzubringen“, sagt Güssing.

Güssing mit besonders starken Zahlen

Im Bezirk Güssing wurde das Vor-Corona-Rekordjahr 2019 um 5,32 Prozent übertroffen. In Jennersdorf liegt der Zuwachs bei 13,30 Prozent über dem bisherigen Bestwert. Ein Erfolg, der im Wesentlichen auf zwei Punkte zurückgeht: den Thermen im Landessüden und einen ungewöhnlich warmen Oktober mit über 22 Grad und den österreichweit wärmsten Tagen.

Auch das Engagement der Betriebe spielt eine Rolle. Heinz Luisser vom Hotel Schwabenhof in Hagensdorf bestätigt: „Die Unterstützung des Tourismusverbandes für den Advent in der Kellergasse war schnell und unbürokratisch und der Christkindl-Express ist eine großartige Idee.“

Der Tourismusverband setzt schon länger auf neue Impulse – von Rad- und Wanderformaten über Kulinarik bis zur Thermenkampagne. Dazu kamen Projekte wie der Drei-Weinberge-Rundweg in Deutsch Schützen und der „Paradies-Sommer“ im Juli. Für zusätzliche Sichtbarkeit sorgten heuer auch Nikolaus Ofczarek im TV und die Nachhaltigkeitszertifizierung des gesamten Landes.

„Das Zusammenspiel aus attraktiven Angeboten, neuen touristischen Impulsen, starken Betrieben und intensiven Marketingmaßnahmen hat entscheidend dazu beigetragen, dass Güssing und Jennersdorf im Oktober 2025 die stärksten Wachstumsraten des gesamten Burgenlandes verzeichnen“, ist für Didi Tunkl klar, wohin die reise geht. „Diesen Weg werden wir in der Erlebnisregion Südburgenland auch im nächsten Jahr konsequent und gemeinsam mit unseren Betrieben umsetzen“, sagt Tunkel.