Auf der Spur der Bodenschätze im Felsenmuseum Bernstein

Neue Ausstellung

„Bodenschätze – damals, heute & hier“ - unter diesem Namen werden im Felsenmuseum Bernstein in einer neuen Sonderausstellung die bedeutendsten Schätze des Burgenlandes gezeigt – man kann sie auch angreifen! Und das ist noch lange nicht alles.

Entdecken und be-greifen ... im Felsenmuseum Bernstein.

Entdecken und be-greifen ... im Felsenmuseum Bernstein.

© Felsenmuseum Bernstein

Von Antanonmit über Basalt und Braunkohle, Dolomit und Grünschiefer bis zu Serpentin und Opal ... die Namen hat man schon gehört, „persönlich“ getroffen hat man die Bodenschätze kaum einmal. Höchste Zeit, um das zu ändern: Die neue Sonderausstellung im Felsenmuseum Bernstein wurde soben eröffnet und läuft gleich über mehrere Jahre. Unter dem Titel „Bodenschätze“ kommt man in Berührung mit 55 der bedeutendsten Vorkommen im Burgenland.

Den Entschluss, sich dieser noch nie gezeigten Vielfalt zu widmen, hat das Team im Felsenmuseum auch getroffen, weil hier die Bildungsarbeit auch für Kinder groß geschrieben wird. Die grundlegende Frage, um welche Schätze es geht, ist schnell geklärt: Bodenschätze sind alle festen, gasförmigen oder flüssigen mineralischen Rohstoffe, die in natürlichen Ablagerungen oder Ansammlungen in oder auf der Erde vorkommen und von wirtschaftlicher Bedeutung sind.

Auf der Spur der Bodenschätze im Felsenmuseum Bernstein

© Felsenmuseum Bernstein

Dazu zählen Erze, Minerale und Gesteine sowie fossile Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle. Anschaulich dargestellt wird unter anderem Braunkohle aus ehemaligen Kohlebergbauen, Eisennieren der einstigen Eisenverhüttung, Antimonit-, Kupfer- und Schwefelkiesvorkommen, Mineral-, Heil- und Thermalwasser, Heilmoor, Ton, Quarzlagerstätten, Dolomit, Diabas, Grünschiefer und Serpentin, Kreide, Kalksandstein und Marmor, Basalt, Olivin, Opal und verkieselte Hölzer.

Eine sechs Meter lange Burgenland-Karte zeigt die Vorkommen der Schätze. Und viele Objekte sind wörtlich zur Berührung geeignet. Das Felsenmuseum ist Anziehungspunkt für Schülergruppen und gilt als Museum für die ganze Familie.

Es gibt noch mehr zu sehen ...

Neben der Sonderausstellung gibt's noch einiges mehr zu sehen. Im Schaubergwerk kann man sich in die unterirdische Welt begeben und mehr über den Edelserpentin, die Bergbaugeschichte des Ortes und seiner Umgebung erfahren. Eine Schau ist dem Edelserpentin-Bildhauer und Künstler Otto Potsch gewidmet, Kristalle werden ins Licht gerückt, und natürlich das „flüssige Gold“ - der Bernstein.

Das Felsenmuseum hat täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet! Viele weitere Infos rund um die Ausstellungen online auf www.felsenmuseum.at

Auf der Spur der Bodenschätze im Felsenmuseum Bernstein

© Felsenmuseum Bernstein