Franz Krakhofer eröffnet Restaurant in der Erbse in Bruckneudorf

Neues Gastro-Angebot

Im Juni soll das neue Lokal im neuen Bruckneudorfer Ortskern in Betrieb gehen. Auch die Volksschule, der Kindergarten und die Krippe sollen künftig vom benachbarten Restaurant bekocht werden. Ebenso wie die Events im Veranstaltungssaal der Erbse.

Hier soll in der Erbse demnächst ein Restaurant entstehen.

Hier soll in der Erbse demnächst ein Restaurant entstehen.

© Franz Krakhofer

Schon bei den Plänen für die Erbse als neuer Ortskern von Bruckneudorf war eigentlich vorgesehen, dort auch ein Lokal einzurichten. Mit etwas Verzögerung hat sich nun ein Gastronom gefunden, der dieser Idee Leben einhauchen möchte: Franz Krakhofer soll dort im Juni ein Restaurant eröffnen.

Wenn es jemanden gibt, vom dem man sagen kann, ihm wurde die Gastronomie in die Wiege gelegt, dann ist das wohl Franz Krakhofer. Sein Vater Franz Krakhofer war der Mitbgebründer der legendären Disko „Nova“ und Eigentümer mehrerer Lokale in der Region. Sein Onkel Ferdinand und seine Tante Maria haben in Bruck und Bruckneudorf mit der Pizzeria Haas und dem Hotel-Restaurant „Ungarische Krone“ gastronomische Eckpfeiler geschaffen.

Dementsprechend sei auch seine berufliche Laufbahn quasi vorgegeben gewesen. „Ich war immer schon in der Gastronomie. Ich habe lange Jahre als Koch und acht Jahre als Küchenchef gearbeitet. Jetzt habe ich die Chance, mein eigenes Restaurant aufzumachen“, freut sich Krakhofer, der bisher etwa schon neben der Ungarischen Krone in der Mole West in Neusiedl, in der Möwe der Villa Vita in Pamhagen und in Wien in einem israelischen Restaurant in der Küche tätig war.

In der Erbse soll es künftig vor allem traditionelle Wiener Küche, aber auch internationale Küche geben. „Ich will so kochen, wie die Wiener vor 100 Jahren gekocht haben“, erzählt Krakhofer, dass er etwa ein Backhendl nach original Wiener Art zubereiten werde, also vorab in Buttermilch mariniert. „Meine Antwort auf Burger und Pizza, die es überall gibt, ist Focaccia, aber anders interpretiert“, so Krakhofer.

Bereits fix sei, dass neben dem Restaurant auch die Volksschul-Kinder sowie der Kindergarten und die Krippe mit Essen versorgt werden sollen. Und auch das Catering im Veranstaltungssaal der Erbse werde künftig er mit seinem Lokal übernehmen.

Sieben Tage die Woche ohne Ruhetag geöffnet

Als Fixpunkt sei auch Frühstück eingeplant, und zwar täglich, am Samstag für Langschläfer sogar bis am Nachmittag. Ruhetag soll es keinen geben. „Ich will nicht, dass Leute vor verschlossenen Türen stehen. Nur am Sonntagabend wird zu sein“, so Krakhofer.

Derzeit herrscht dort noch Baustelle, aber letztendlich sollen im Innenraum rund 50, im Gastgarten 40 Personen Platz finden. „Die Genehmigungen und Vorplanungen haben gedauert. Jetzt fehlen noch die Küche und die Möbel“, hofft Krakhofer, dass sich bis Juni alles ausgeht. Die Einrichtung soll dezent werden und den Blick auf die historische Bausubstanz der ehemaligen Erbsenschälfabrik unverstellt lassen. „Ich möchte den lichtdurchfluteten Raum wirken lassen“, betont Krakhofer, dass er viel auf Beleuchtung setzen werde.

Die insgesamt nicht einfache Situation für die Gastronomie in den letzten Jahren sehe er auch als Chance. „Die Krone gibt es auch schon seit 60 Jahren. Wir haben Erfahrung und hatten schon immer ein Herz für die Gastronomie. Ich bin da von klein auf reingewachsen. Mit der Unterstützung der Gemeinde und meiner Familie sehe ich positiv in die Zukunft“, sagt der künftige Erbsen-Wirt.

Franz Krakhofer eröffnet Restaurant in der Erbse in Bruckneudorf

© Müller