Aus für „Wildwuchs“ in Oberpullendorfer Kreisverkehr
Neugestaltung
Das Naturschutzprojekt für den Kreisverkehr von Unterpullendorf kommend auf Höhe des Umweltdienst Burgenland ist ausgelaufen, dieser wurde nun gerodet um neu gestaltet.
Der Kreisverkehr wurde gerodet und neu angelegt.
© Isabella Kuzmits
Dass man den Kreisverkehr scheinbar „verwildern“ ließ , löste in den vergangenen Jahren bei Vorbeifahrenden immer wieder Erstaunen bis hin zu Empörung aus.
Beim Bewuchs handelte es sich um ein Naturschutzprojekt, das nun ausgelaufen ist, weshalb der vielfach kritisierte „Wildwuchs“ nun entfernt und durch einen gepflegter wirkenden Bewuchs ersetzt wurde.
Naturschutzprojekt lief nach sieben Jahren aus
Grundgedanke des nun ausgelaufenen EU-geförderten auf sieben Jahre angelegten Naturschutzprojekts war es gewesen, öffentliche Grünanlagen verstärkt naturnah zu gestalten, sodass Naturinseln in den Ortsgebieten entstehen. Es ging dabei um Punkte wie Reduktion der Bewässerung, Verzicht auf Spritzmittel und Erhaltung von Biotopen und Trockenrasen. So waren im Kreisverkehr über 50 Pflanzenarten wie Habichtskraut, Ochsenauge oder Perückenflockenblume gepflanzt worden – Lebensraum für Kriechtiere, Insekten und Vögel.
Biodiversität soll weiter unterstützt werden
Von der Baudirektion Burgenland wurde der Kreisverkehr nun wieder in einen „gepflegten Zustand“ zurückgeführt. Man will aber auch künftig ein Augenmerk darauf haben, dass durch die Bepflanzung Biodiversität unterstützt wird.