Lackenbach blickte zuversichtlich ins neue Jahr

Neujahrsempfang

Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Lackenbach reflektierten die Gemeindevertreter über ein ereignisreiches Jahr und gaben einen Ausblick auf kommende Vorhaben. Zudem stimmten musikalische Beiträge und persönliche Worte erwartungsvoll.

Bürgermeister Christian Weninger, Baumeister Friedrich Hoffmann, Sängerin Clara Schneidhofer, Vizebürgermeister Norbert Cserinko und Pfarrer Michael Shinto nahmen teil.

Bürgermeister Christian Weninger, Baumeister Friedrich Hoffmann, Sängerin Clara Schneidhofer, Vizebürgermeister Norbert Cserinko und Pfarrer Michael Shinto nahmen teil.

© Nadine Wiedemann

Zahlreiche Gäste folgten am Sonntag der Einladung des Lackenbacher Gemeindevorstandes ins Gemeindeamt. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Clara Schneidhofer sowie der Jugendmusik Lackenbach, die für einen feierlichen Rahmen sorgten.

Vizebürgermeister Norbert Cserinko ließ in seiner Ansprache das abgelaufene Jahr Revue passieren. Zu den umgesetzten Maßnahmen zählten beispielsweise die Friedhofssanierung unter anderem mit der Erneuerung der Heizungsanlage in der Aufbahrungshalle und der Neuausmalung des Gebäudes.

Außerdem waren eine energieeffiziente Erneuerung der Beleuchtung sowie eine Ausweitung der erneuerbaren Energieversorgung vorgenommen worden. Darüber hinaus hatten die Bauarbeiten für den Bildungscampus begonnen. Gleichzeitig war ein örtliches Entwicklungskonzept erarbeitet und das Ortsentwicklungsprojekt „Mittendrin“ vorangetrieben worden.

Mit Blick auf das Jahr 2026 zeigte sich Cserinko trotz der angespannten finanziellen Lage optimistisch. Ziel sei es, die Lebensqualität im Ort zu erhalten und den Gemeindehaushalt bestmöglich zu verwalten.

Als Schwerpunkte für das kommende Jahr nannte der Vizebürgermeister die Regelung des Verkehrs rund um die neuen öffentlichen Einrichtungen, den Ausbau der EDV-Infrastruktur im Gemeindeamt sowie die Anschaffung eines neuen Gemeindefahrzeuges. Aufgrund des enormen Erfolgs bleibt auch das Projekt Nachbarschaftshilfe Plus bestehen.

In weiterer Folge spannte Bürgermeister Christian Weninger in seinen Ausführungen einen größeren Bogen und verglich die derzeitige geopolitische Lage metaphorisch mit einem Kartenspiel. Für die Zukunft wünschte er sich auf globaler Ebene ein offeneres Miteinander mit einem gemeinsamen Ziel.

Denn Lackenbach selbst ist trotz einzelner temporärer Unstimmigkeiten von starkem Zusammenhalt geprägt, so Weninger. Hierbei hob er die Kooperationsbereitschaft des Gemeinderates hinsichtlich der raschen und effektiven Entscheidungsfindung bei den Projekten des vergangenen Jahres hervor. Mit einem stolzen Schmunzeln bezeichnete er die Gemeinde als eine „hochmotivierte Anlaufstelle für Bürgeranliegen“.

Abseits der Gemeindepolitik unterstrich Weninger die Bedeutung des neuen Vereins zur Bewahrung des jüdischen Kulturgutes in Lackenbach und zeigte sich beeindruckt vom ausgeprägten Vereinsleben, zumal die lokalen Organisationen mit ihren etlichen Veranstaltungen den Ort nahezu jede Kalenderwoche belebten.

Zum Abschluss wurde Friedrich Hoffmann für seine langjährige Tätigkeit als Bausachverständiger geehrt und es wurde ihm für seinen Einsatz gedankt.