Frauenkirchen: Jungunternehmer mit 21 Jahren
Nicolas Pfeffer
Nicolas Pfeffer setzt mit Pagodenzelten und Fachbodenregalen auf direkte Wege und familiäre Unterstützung.
Jung & Alt: Nicolas Pfeffer erhält viel Unterstützung von seiner Familie. Insbesondere von seiner Großmutter Frieda Pfeffer.
© zVg/Pfeffer
Mit gerade einmal 21 Jahren führt Nicolas Pfeffer aus Frauenkirchen bereits ein kleines Handelsunternehmen, das er stetig ausbauen möchte. Mit seinem jungen Alter wagte er laut WKO-Statistik den Sprung in die Selbstständigkeit schon wesentlich früher, als es dem Durchschnitt im Burgenland entspricht. Im BVZ-Gespräch fragten wir ihn, was ihn so jung zu diesem Schritt bewogen hat.
Seine ersten Versuche in der Organisation machte Nicolas Pfeffer bereits als 16-Jähriger mit Beachvolleyball- und Sportveranstaltungen. Als seine Events mit der Zeit immer größer wurden, wuchs auch der Bedarf an Zelten und Werbebannern. Aus dem Interesse an Logistik und Organisation entwickelte sich bald eine neue Richtung: der Handel.
Heute verkauft Pfeffer vor allem kleine Fachbodenregale, wie man sie im Keller, in der Werkstatt oder im Lager verwendet. Diese vertreibt er über Online-Marktplätze an Kundinnen und Kunden in ganz Österreich – und zum Teil auch darüber hinaus. Auch Pagodenzelte in der Größe von 5x5 Meter gehören zu seinem Sortiment. Wie Pfeffer erklärt, werden diese sowohl in der Region vermietet als auch ins Ausland verkauft – etwa nach Rumänien oder in Balkanstaaten.
„Viele schätzen die einfache Konstruktion und die solide Qualität der Zelte. Wir versuchen, sie zu einem fairen Preis anzubieten“, sagt Pfeffer.
Große Unterstützung erhält Pfeffer von seiner Familie, insbesondere von seiner Großmutter Frieda Pfeffer, die sich aktiv im Verkauf und in der Organisation einbringt. In Tadten hat die Familie eigens einen alten Stadl hergerichtet, der nun als Verkaufsfläche dient.
„Alle helfen mit, wenn es etwas zu tun gibt – das ist nicht selbstverständlich und bedeutet mir viel“, führt der junge Unternehmer aus. Ein besonderes Merkmal des Betriebs: Die Produkte bezieht er direkt von Produktionsstätten in Asien, ohne Zwischenhandel. Wichtig sind ihm dabei korrekte Zertifizierungen und einen sauberen Ablauf bei Import und Zoll. „Ich habe schon verschiedene Warengruppen ausprobiert – vom Regal bis zur Arbeitskleidung. Wichtig ist mir immer, dass alles ordentlich abläuft und die Qualität passt“, erklärt er.
Für die Zukunft hat Pfeffer klare Vorstellungen: Er möchte den Betrieb langsam und nachhaltig weiterentwickeln. Dabei ist er offen für neue Ideen und Kooperationen. Seine Pagodenzelte finden sich unter www.pagodenzelt.at, seine Fachbodenregale unter www.rackify.at.