Zweimal gegen Traditionsklubs und ein Cup-Kracher in Oberwart

ÖFB CUP

Die vier rot-goldenen Cupstarter erwischten interessante Lose. Mit der Vienna und der Admira gastieren zwei absolute Traditionsvereine in Mattersburg und Leithaprodersdorf. Für Oberwart gibt es den Kracher gegen Salzburg. Einzig Parndorf muss auswärts antreten, hat aber mit der Wiener Viktoria eine lösbare Aufgabe.

Volles Informstadion. Schon im Vorjahr meinte es die Losfee mit den Oberwartern gut. Damals kam Rapid ins Südburgenland und sorgte für ein volles Haus. Diesmal geht es für den SVO gegen Red Bull Salzburg in Runde eins, und man darf erneut auf ein gut besuchtes Stadion hoffen.

Volles Informstadion. Schon im Vorjahr meinte es die Losfee mit den Oberwartern gut. Damals kam Rapid ins Südburgenland und sorgte für ein volles Haus. Diesmal geht es für den SVO gegen Red Bull Salzburg in Runde eins, und man darf erneut auf ein gut besuchtes Stadion hoffen.

© Mike Rodach

Die burgenländischen Vertreter kennen ihre Gegner in der ersten Runde des ÖFB-Cups. Am Montag nach dem Österreich-Spiel gegen Argentinien erfolgte die Auslosung – für Oberwart war sie mit großem Jubel verbunden. Knapp ein Jahr nach dem historischen Spiel gegen Rapid treffen die Südburgenländer jetzt auf Red Bull Salzburg. „Nach Rapid nun Salzburg, viel mehr geht nicht“, lautete die erste Reaktion von Sportchef Peter Lehner. „Das ist der Verein, der im letzten Jahrzehnt die Maßstäbe im österreichischen Fußball gesetzt hat und sich auch international ein Renommee aufgebaut hat“, fiebert Lehner dem Cup-Schlager entgegen. „Das Red Bull-Imperium ist natürlich eine andere Welt, aber vielleicht gelingt es uns, sie ein wenig zu ärgern“, hofft er auf die Sensation. Im letzten Jahr empfing man in der zweiten Runde Rapid, musste sich nur knapp mit 1:2 geschlagen geben. In Oberwart stieg ein Fußballfest mit 6.000 Zuschauern – auf ein solches darf man sich jetzt wieder freuen.

Der älteste Klub Österreichs kommt nach Mattersburg

Beim MSV freut man sich auf die Aufgabe im ÖFB-Cup. Diese heißt Vienna und ist anspruchsvoll, aber nicht ganz unüberwindbar, wie der Vorstandsvorsitzende der Mattersburger, Mauro Abdihodzic, festhält: „Uns ist schon klar, dass wir der ganz klare Außenseiter sind. Aber im Cup ist vieles möglich, und an einem guten Tag kann schon eine Überraschung gelingen.“ Zudem sei für Abdihodzic die Vienna „das attraktivste Los aus der 2. Liga“. Dementsprechend meint er: „Ich hoffe und glaube, dass es ein sehr gut besuchtes Spiel wird. Die Vienna bringt ja in der Regel viele Fans mit.“

Nicht ganz so prickelnd, aber herausfordernd ist der Parndorfer Gegner: Ligakonkurrent Wiener Viktoria. „Es ist kein Wunschlos“, stellt Trainer Paul Hafner klar, ergänzt aber: „Es ist dafür eine lösbare Aufgabe, wenn wir so auftreten wie in der Rückrunde bei der Viktoria.“ Im Frühjahr gewann Parndorf in Wien 3:0 und zeigte sich am Kunstrasen in Meidling in Topform. „Wir werden uns wieder gut vorbereiten und versuchen, in die nächste Runde zu kommen.“

In Leithaprodersdorf startete man am Montag in die Vorbereitung auf die neue Saison. Nach dem Training wurde gegrillt und das Österreich-Spiel gegen Argentinien angeschaut. „Und die Cup-Auslosung war dann das Sahnehäubchen“, sagte Mario Santner, denn erstmals seit 1977 spielte Leithaprodersdorf wieder im ÖFB-Cup. „Wir hätten es schlechter erwischen können. Die Admira ist vom Namen her und für unsere Region ein attraktiver Verein. Sie haben einen ziemlichen Umbruch“, meint Santner. Ziemlich sicher wird am Sonntag (26. Juli) um 17 Uhr gespielt.