Austria-Frauen eine Nummer zu groß für Südburgenland
ÖFB Frauen Cup
Für Südburgenland gab es in der dritten Cup-Runde bei Austria erwartungsgemäß nichts zu ernten. Die Leistung stimmt aber positiv für den Liga-Auftakt am Sonntag, wo man erneut bei der Austria gastiert.
Ausgeschieden: Katja Dorn und Natalie Wagner.
© Martin Ivansich
Austria – Südburgenland 4:0. Der erste Pflichtspiel-Auftritt im neuen Jahr war für die SPG Südburgenland/TSV Hartberg gleich ein echtes Brett. Die Mannschaft von Trainer Michael Thek musste in der dritten ÖFB Cup-Runde zum absoluten Dominator der Saison, der Wiener Austria.
Thek setzte auf ein starkes Defensivkonzept, das sein Team auch gut umsetzte. In den ersten 30 Minuten zog man den Wienerinnen mit leidenschaftlichem Einsatz den Zahn, ließ wenig Zwingendes zu. Die Dominanz der Austria wurde dann aber doch in ein Tor umgemünzt, in Minute 32 traf Anna Schorn zum verdienten 1:0 für den Europacup-Teilnehmer.
„Wir haben uns davon aber nicht aus dem Konzept bringen lassen“, hob Thek die Reaktion seiner Elf, die weiterhin leidenschaftlich verteidigte, hervor. So dauerte es bis weit in den zweiten Durchgang hinein, ehe die Wienerinnen auf 2:0 stellten (68.) – die Entscheidung. In Folge erhöhte die Austria noch auf 4:0 (76., 91.), Thek nahm aber viele positive Erkenntnisse aus der Bundeshauptstadt mit: „Wir haben gegen einen sehr guten Gegner stark dagegengehalten. Vor allem in der ersten Halbzeit, aber auch in der zweiten Halbzeit haben wir Einsatz und Leidenschaft gezeigt. Darauf können wir aufbauen.“
Am kommenden Sonntag (14.30 Uhr) reisen die Südburgenländerinnen erneut in Richtung Wien. In der ersten Runde des Bundesliga-Frühjahrsdurchgangs muss die Mannschaft wieder bei der Austria ran. „Die Favoritenrolle ist wieder klar“, weiß Thek.
„Für uns gilt es wie schon im ersten Spiel eine gute Defensivleistung an den Tag zu legen. Im Training werden wir den Fokus auf die Ballkontrolle legen, um dort besser zu performen und die Konter, die wir vorfinden, besser auszuspielen.“