Schneider-Wagentristl und Eckhardt fallen aus dem Landtag raus
ÖVP-Mandatare
Beide waren somit nur eine Periode im Landtag vertreten.
Melanie Eckhardt (l.) und Julia Schneider-Wagentristl.
© ÖVP
Nach den Landtagswahlen 2020 war der Bezirk Mattersburg mit drei weiblichen Mandataren vertreten: Claudia Schlager (SPÖ), Julia Schneider-Wagentristl und Melanie Eckhardt (beide ÖVP).
Die ÖVP verlor mit den aktuellen Wahlen einige Mandate und seit der Sitzung des Landesparteivorstandes am Dienstag dieser Woche steht fest, dass Schneider-Wagentristl und Eckhardt keine weitere Periode vertreten sein werden.
Bei Schneider-Wagentristl deutete dies schon nach dem Wahlausgang hin, da der Bezirk Mattersburg sein Grundmandat verloren hatte.
Bei Eckhardt ist dies – von außen betrachtet – doch etwas überraschend. Mit Christian Sagartz, Carina Laschober-Luif, Markus Ulram, Patrick Fazekas, Thomas Steiner und Hans Unger standen bereits schnell sechs Mandatare fest. Am Montag wurde im Landesparteivorstand beschlossen, dass Bernd Strobl mit 1.011 Vorzugsstimmen auf Landesebene ebenso in den Landtag einzieht. Die achtmeisten Stimmen über die Landesliste hatte Eckhardt (690), Schneider-Wagentristl nur eine Stimme weniger. Den letzten „freien ÖVP-Platz“ im Landtag erhielt jedoch Gerald Handig, der lediglich 293 Vorzugsstimmen verzeichnete.
Was Eckhardt zu dieser Entscheidung sagt? „Das hat der Parteivorstand so entschieden“, so Eckhardt kurz und knapp. Schneider-Wagentristl war trotz mehrerer Versuche für eine Stellungnahme nicht erreichbar.