Schaffen kritisch durchleuchten

Offenes Haus Oberwart

Das „Offene Haus Oberwart (OHO)“ fungiert als künstlerisch-kultureller Vermittler und Austragungsstätte des offenen sowie kritischen Diskurses.

Das Werks „Die Retter“ anlässlich „30 Jahre Attentat“ im OHO.

Das Werks „Die Retter“ anlässlich „30 Jahre Attentat“ im OHO.

© zVg/OHO

E s bildet die Brücke zwischen analog und digital, Vergangenheit und Zukunft, lokaler Identität und globalen Perspektiven. Folglich wird ein lebendiges Zentrum geschaffen, in dem diverse Sprachen, schöpferische Vielfalt, transkulturelle Künste, weitreichende Historie und soziale Offenheit aufeinandertreffen.

Inspiriert von der „offenen Gesellschaft“ nach Karl Popper sollte die 1980 gegründete Kulturinitiative gesellschaftlich relevante Themen und Problemfelder auf artistische Weise unter Einbezug aller sieben Sinne aufgreifen. Seit Anbeginn verstand sich das „Offene Haus“ als rebellische, zeitgenössische Bewegung zur kritischen Reflexion beziehungsweise Bekämpfung von diskriminierenden Paradigmen.

Besonders nach dem rassistischen Attentat von Oberwart 1995 gewann derAnspruch, die Gesellschaftsstrukturen zu durchleuchten und das vielfältige Kulturerbe zu ehren, an Bedeutung. Am heurigen Programm stehen vielfältige Ausstellungen, Diskussionen, Filme, Kabaretts, Konzerte, Hörspiele, Tagungen, Theaterstücke und Vorlesungen. Zu den Highlights zählt etwa die Theateraufführung des Werks „Die Retter“ anlässlich „30 Jahre Attentat“ am 30. April.

Offenes Haus Oberwart

Mehr Infos: www.oho.at

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