30 Jahre schnelle Busverbindung aus dem Zöberntal nach Wien
Pendler
Fast vier Jahrzehnte seines Lebens pendelte der Bubendorfer Josef Puhr vom Mittelburgenland nach Wien. Er setzte sich stark dafür ein, dass vor 30 Jahren die erste schnelle Busverbindung von der Region Richtung Wien eingeführt wurde.
Josef Puhr engagierte sich vor 30 Jahren für die Einführung einer schnellen Buslinie nach Wien.
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Anfangs nahm die Fahrt von Bubendorf nach Wien ganze zweieinhalb Stunden in Anspruch, ging die Busverbindung doch über Wiener Neustadt.
Bei einer Pendlerversammlung in Weppersdorf erfuhr Puhr von einer schnelleren Busverbindung aus dieser Region Richtung Wien und machte sich von da an mit einigen Mitstreitern für eine schnelle Busverbindung auch vom Zöberntal Richtung Wien stark. „Das ganze Projekt hat zwei Jahre gedauert“, erinnert sich Puhr zurück.
Doch die Beharrlichkeit machte sich bezahlt. Vor 30 Jahren – am 14. November 1994 – ging laut Puhr erstmals ein Schnellkurs von Lockenhaus Richtung Wien Mitte – Fahrzeit in etwa eineinhalb Stunden, also eine um rund eine Stunde kürzere Fahrdauer als bisher. „Damals sind viele Wochenpendler zu Tagespendlern geworden“, erinnert sich Puhr.
1999 wurde auf Wunsch der Pendlerinnen und Pendler, die diesen bei einer Pendlerversammlung äußerten – ein zweiter Schnellbus aus der Gegend Richtung Wien am frühen Morgen eingeführt, 2003 folgte ein dritter. Auch abends gibt es drei schnelle Kurse zurück in die Region. „Ich hoffe, dass diese Schnellverbindungen erhalten bleiben“, wünscht sich Puhr, der vor 30 Jahren wesentlich dazu beigetragen hat, dass der Schnellkurs Fahrt aufgenommen hat.