Köpfe der Woche: Franz Drescher und Roland Reiter
Pflege und Verwaltung
Franz Drescher von Fachgruppe Gesundheitsbetriebe der Wirtschaftskammer Burgenland wehrt sich gegen Schlechtreden von Pflegeberufen. Ronald Reiter, Landesamtsdirektor der Burgenländischen Landesregierung, verabschiedet sich von Papier-Akten - „State of the Art“ ist nun der elektronische Akt (ELAK).
Franz Drescher von der Fachgruppe Gesundheitsbetriebe der WK Burgenland und Landesamtsdirektor Ronald Reiter.
© zVg
Das Anprangern von Missständen im Pflegebetrieb und insbesondere der Arbeitsbedingungen sei gerade für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem sensiblen Bereich kon-traproduktiv, sagt Franz Drescher als Sprecher der Fachgruppe in der Wirtschaftskammer. Damit reagiert er auf Mel- dungen und aktuelle Studien, die auf die Arbeitsbedingungen abzielen. Als zielführend sieht Drescher Entlastungsmaßnahmen wie mehr Supervision oder stabile Dienst- und Urlaubsplanung. Und: Auch steuerliche Anreize seien überlegenswert.
Der letzte Akt für den Papier-Akt ...
... war Anfang der Woche „ein historischer Tag“ im Landhaus in Eisenstadt. Mit der letzten Regierungssitzung auf Basis von Papier-Akten wurde ein weiterer Schritt in der seit Mitte 2022 schrittweisen Umstellung auf die neue, digitale Arbeitsweise gesetzt. Der elektronische Akt (ELAK) ist nun im Amt der Burgenländischen Landesregierung und allen Dienststellen sowie an den Bezirkshauptmannschaften State of the Art. Die digitale Unterlage – vom Ein- langen bis zur elektronischen Unterschrift – bringt weniger Bürokratie und mehr Effizienz.