Grafenschachen ist ein Zentrum der neuen Pflegeregion
Pflegekompetenz
In Grafenschachen fand kürzlich eine Informationsveranstaltung zum neuen burgenländischen Pflegemodell statt. Zahlreiche interessierte Besucher:innen nahmen daran teil.
Soziallandesrat Leonhard Schneemann präsentierte gemeinsam mit Caritas-Burgenland-Direktorin Melanie Balaskovics die Aufteilung der neuen Pflegeregionen.
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Soziallandesrat Leonhard Schneemann stellte den künftigen Pflegestützpunkt vor, der als Hauptstandort für die Region Grafenschachen fungieren wird. Die Region umfasst die Gemeinden Wiesfleck, Pinkafeld, Riedlingsdorf, Neustift und Loipersdorf-Kitzladen. Die Betreuung übernimmt ab April 2026 die Caritas Burgenland.
„In der Pflege muss es um Menschen gehen, nicht um Profit. Mit unseren 71 Pflegestützpunkten schaffen wir eine flächendeckende Versorgung, die gemeindenahe Betreuung und Versorgungssicherheit gewährleistet“, betonte Leonhard Schneemann.
71 Pflegestützpunkte in 28 Pflegeregionen
Das Burgenland wurde in 28 Pflegeregionen mit jeweils rund 8.000 bis 12.000 Einwohner:innen eingeteilt. Neben 28 Hauptstützpunkten entstehen 43 Nebenstützpunkte. Sie bieten mobile Pflege und Betreuung, Tagesbetreuung, betreutes Wohnen und kostenlose Pflege und Sozialberatung unter einem Dach.
Der erste Pflegestützpunkt des Burgenlandes in Schattendorf ist seit 2022 in Betrieb, im Dezember 2024 kam Stinatz hinzu. Zahlreiche weitere Stützpunkte befinden sich gerade in Umsetzung. Mit Kobersdorf, Deutsch Jahrndorf, Unterkohlstätten, Grafenschachen, Gols und Müllendorf biegen fünf weitere Stützpunkt in die Zielgerade.
In den Gemeinden Minihof-Liebau, Trausdorf, Markt St. Martin, Unterwart, Gerersdorf-Sulz, Bocksdorf, Steinberg-Dörfl, Steinbrunn, Wallern, Neudörfl, Mannersdorf, Unterwart, Königsdorf, Inzendorf und Rechnitz erfolgte bereits der Spatenstich zur baulichen Umsetzung.
In den Gemeinden Gattendorf und Stadtschlaining laufen derzeit die Planungsarbeiten.
Ziel der Reform sei es, Pflegeangebote zu bündeln und die Versorgung langfristig zu sichern. „Die Umstellung soll für die Bürgerinnen und Bürger ohne Nachteile erfolgen“, sagte Leonhard Schneemann.
In Grafenschachen soll demnach ein starkes Zentrum für Pflege, Beratung und Betreuung im Bezirk Oberwart entstehen.