Halbturner überzeugt bei Start-up-Challenge

Pflegenavi

Das Start-up „Pflegenavi“ mit Sitz in Eisenstadt hat den burgenländischen City-Pitch der „#glaubandich-Challenge“ gewonnen. Einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg leistete Rainer Schuster aus Halbturn.

Michael Sedlak von der Wirtschaftsagentur Burgenland und seine Jury-Kollegen Carmencita Nader, Florian Piff und Jakob Detering mit, Rainer Schuster (2.v.l.) und Patrick Reinfeld, den Erfindern von "Pflegenavi".

Michael Sedlak von der Wirtschaftsagentur Burgenland und seine Jury-Kollegen Carmencita Nader, Florian Piff und Jakob Detering mit, Rainer Schuster (2.v.l.) und Patrick Reinfeld, den Erfindern von "Pflegenavi".

© WKB

Der promovierte Informatiker ist Mitgründer und technischer Leiter von „Pflegenavi“. Der Wettbewerb wird von der Erste Bank und Sparkassen gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich und dem Medium „Trending Topics“ ausgerichtet. Ziel ist es, innovative Geschäftsideen in verschiedenen Bereichen zu fördern.

In der Kategorie „Social Impacts, Learning & Knowledge“ setzte sich „Pflegenavi“ gegen sechs Mitbewerber durch. Die Jury lobte das Konzept als vielversprechend und zeichnete das Unternehmen mit einem Preisgeld von 1.000 Euro sowie zwei Jahreslizenzen für eine Weiterbildungsplattform aus. Beim Finale am 28. April in Wien tritt das Team gegen die anderen Landessieger an.

Caritas bereits an Board

„Pflegenavi“ entwickelt digitale Lösungen für die Verwaltung von Klientengeldern in Pflege- und Betreuungseinrichtungen. Herzstück ist eine cloudbasierte Software, die mit sogenannten e-Wallets arbeitet – digitalen Geldbörsen, die Klientinnen und Klienten oder deren Angehörige selbst aufladen können. Ausgaben für Einkäufe, Medikamente oder Friseurbesuche lassen sich damit sicher und nachvollziehbar abwickeln.

Die Bezahlkartenlösung „PIANQA“ ergänzt das Angebot. Damit können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Organisationen wie der Caritas Alltagsausgaben bargeldlos begleichen – auch über das Smartphone. „Unsere Lösung stellt sicher, dass eine klare Trennung zwischen den Geldern der Klient:innen und der Organisation besteht. Damit entfällt die bisherige Verwaltung von Fremdgeldern durch die Organisationen und Risiken werden minimiert“, betont Rainer Schuster, CTO und Co-Founder von Pflegenavi.

Die Plattform wird bereits von der Caritas der Erzdiözese Wien und dem Samariterbund genutzt. Ein Rollout in weitere Regionen ist für 2025 geplant.