„Die fliegende Burg“ landet heute im Burgenland

Premiere in Mattersburg

Die Kulturbetriebe wollen mit dem neuen Musical Volksschulkinder für Kunst und Kultur begeistern. Dazu setzt man mit Autor Thomas Brezina und Komponist Gerhard Krammer auf ein prominentes Duo – und auf eine mitreißende Geschichte zur Landesgeschichte.

Der Held des Musicals: Sigi, das spukende Mangalitzaschwein.

Der Held des Musicals: Sigi, das spukende Mangalitzaschwein.

© Richard Vogler

Ein bellendes Pferd, ein spukendes Mangalitzaschwein, ein fliegender Karpfen, ein Ritterfrosch und eine blaue Storchendame stehen im Mittelpunkt des Kindermusicals, das die Kulturbetriebe Burgenland jetzt als Eigenproduktion auf die Bühne bringen. Die Handlung entspringt der reichen Phantasie des Erfolgsautors Thomas Brezina, der mit der Bühnenfassung seines Buches einmal mehr zeigt, wie man junges Publikum auf eine ebenso spannende wie lehrreiche Reise mitnehmen kann.

Die Musik spielt eine wesentliche Rolle, sie kommt vom Rektor der Joseph Haydn Privathochschule persönlich: Gerhard Krammer schafft mit seinen Melodien eine ganz besondere Atmosphäre, die von zahlreichen Akteuren mit den aufwändig gestalteten Hauptfiguren getragen wird. „Die fliegende Burg“ wird viele mitreißen, das zeigte schon die Präsentation im Kulturzentrum Mattersburg.

„Die fliegende Burg“ landet heute im Burgenland

© Richard Vogler

Als Kultur-Referent steht Landeshauptmann Hans Peter Doskozil ebenso hinter dem Projekt wie Bildungslandesrätin Daniela Winkler und Kulturbetriebe-Geschäftsführerin Claudia Priber. Das Stück basiert auf der gleichnamigen Buchreihe, die im Vorjahr ebenfalls auf Initiative des Landes ins Leben gerufen wurde, im Rahmen einer Offensive namens „Lesen-Schreiben-Verstehen“.

Nachdem damit in burgenländischen Volksschulen die Lust aufs Buch so richtig geweckt wurde, will man Schülerinnen und Schüler nun auch für die Bühne, generell für Kunst und Kultur, begeistern.

„Wir nehmen Kinder als Publikum ernst“, fasste der Landeshauptmann bei der Erstpräsentation zusammen, denn die Aufführung spreche junge Menschen direkt und altersadäquat an. Rund um die Thematik des „Anders-Seins“ in Form der nicht gerade alltäglichen Tiere wird unter der Regie von Terry Chladt neben der Kultur vor allem auch die Geschichte des Burgenlandes auf unterhaltsame Weise transportiert.

Premiere feiert das Stück heute, Samstag, im KUZ Mattersburg, danach folgen vorerst 18 Vorstellungen im Rahmen des Schultheater-Abos der Kulturzentren.

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