Vier Schulen im Bezirk Oberwart auf neuen Wegen

Professionalisierung

Der Lernverbund – VS Markt Allhau, VS Jabing, VS Unterschützen und VS Stadtschlaining – geht den Weg der Professionalisierung durch kollegiale Hospitation, strukturierte Feedbackprozesse, alternative Leistungsbeurteilung und Supervision.

Die vier Schulleiterinnen, Christina Frotschnig, Eva Schitter, Birgit Taschler und Alexandra Schönfeldingersind davon überzeugt, dass nur durch Reflexion des eigenen Handelns und der eigenen Person der Unterricht verbessert werden kann und so Innovationen besser Raum greifen.

Die vier Schulleiterinnen, Christina Frotschnig, Eva Schitter, Birgit Taschler und Alexandra Schönfeldingersind davon überzeugt, dass nur durch Reflexion des eigenen Handelns und der eigenen Person der Unterricht verbessert werden kann und so Innovationen besser Raum greifen.

© zvg

Dieser Prozess der Unterrichts- und Schulentwicklung begann vor zehn Jahren. Die Direktorinnen besuchten sich gegenseitig im Unterricht, beschrieben, reflektierten und brachten Neues ins System. Damit waren sie vorbereitet und konnten den jeweiligen Kollegien ihren Erfahrungsschatz weitergeben.

Pädagogische Hochschule begleitet das Projekt

Begleitet werden die Schulen durch die Pädagogische Hochschule Burgenland durch Workshops zum Thema „Feedback geben“ aber auch durch stete Evaluierung des Projektes. Nun wurde dieses Projekt unter 125 Einreichungen unter die ersten fünf gereiht und das ist eine große Anerkennung der Arbeit.

„Die Bedürfnisse und Begabungen der SchülerInnen zu entdecken und zu fördern ist Mittelpunkt der Hospitationen und Reflexionen. Auch die Inklusion von SchülerInnen mit besonderen Bedürfnissen steht im Zentrum dieser Professionalisierung“, sagt Christina Frotschnig. Schulleiterin der VS Markt Allhau

„Der Blick über den Tellerrand, das Einlassen auf das Gegenüber, das Annehmen der Rückmeldungen und die Verbesserung des eigenen pädagogischen Handelns ist mittlerweile von diesen vier Schulen und deren Kollegien nicht mehr wegzudenken. Aus kleinen Lehrer:innenteams wurde ein großes – mit einem ungemeinen Mehrwert und Engagement“, betont Birgit Taschler, Direktorin der VS Jabing.

„Die hohe Qualität und die Vielfalt der Einreichungen zum ISB Stiftungspreis Bildungsinnovation zeigt, wie engagiert und kreativ Österreichs Bildungseinrichtungen neue Wege in der Bildung beschreiten. Gerade in einer sich rasant wandelnden Welt sind innovative Ansätze entscheidend, um allen Lernenden bestmögliche Chancen zu bieten. Die Finalisten des Preises Stehen für herausragende Beispiele, wie Bildung zukunftsorientiert und wirksam gestaltet werden kann,“ erklärt Dominik Eisenmann, Leiter der Innovationsstiftung für Bildung.