Vom Großglockner an die Adria: Burgenländer bezwingen „FUGA 300“
Radsport-Extrem
Eine fünfköpfige Radsport-Truppe rund um den Deutschkreutzer Winzer Horst Gager hat die legendäre „FUGA 300“ bezwungen.
Von 2.500 Metern Seehöhe an den Sandstrand. Die fünf Radsportfreunde Georg Günser, Mario Geieregger, Hannes Kölbl, Horst Gager und Arnold Günser (v. l.) bezwangen die 329 Kilometer lange Strecke der „FUGA 300“ vom Großglockner nach Grado in unter zehn Stunden.
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Ein extremer Ritt von den Bergen ans Meer: Trotz brütender Hitze von bis zu 34 Grad meisterten die Athleten die gigantische Strecke in einer absoluten Spitzenzeit. Das Abenteuer begann pünktlich um 7 Uhr morgens an einem geschichtsträchtigen Ort: der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe am Großglockner. Von dort aus startete das hochmotivierte Team in ein Radrennen, das Mensch und Material alles abverlangen sollte. Das klare Ziel vor Augen: die italienische Adria-Küste in Grado.
Neben Horst Gager und Hannes Kölbl aus Deutschkreutz machten drei weitere Radsportler das Team komplett. Georg Günser, Mario Geieregger und Arnold Günser (der als Kärntner und enger Freund die burgenländische Truppe perfekt ergänzte) bildeten eine perfekt harmonierende Einheit. Gemeinsam trotzten sie den extremen Bedingungen. Vor allem die zweite Hälfte der Strecke entwickelte sich bei hochsommerlichen 34 Grad zu einer echten Hitzeschlacht auf dem Asphalt.
Die nackten Zahlen dieser Extremfahrt sind beeindruckend: Satte 329 Kilometer und 1.300 Höhenmeter standen am Ende auf den Fahrradcomputern. Das Team harmonierte so perfekt, dass sie die magische Schallmauer durchbrachen und das Ziel in Grado in unter 10 Stunden reiner Fahrzeit erreichten. Nach der staubigen Hitzeschlacht im Sattel schmeckte das wohlverdiente Ziel-Anstoßgetränk am Meer umso besser.