MSV 2020: Ein Pflichtsieg mit Vorsicht
Regionalliga Ost
Aller guten Dinge sind drei: Mattersburg peilt den dritten Sieg in Serie an.
Maximilian Wodicka und der MSV wollen ihren Höhenflug fortsetzen.
© MSV/Lukas Krenn
Gegen Donaufeld hätte MSV-Cheftrainer Alois Höller vermutlich auch ein Unentschieden mitgenommen. Wenn Aufsteiger Wienerberg im Pappelstadion gastiert, schaut die Lage etwas anders aus. Gegen die noch punktelosen Favoritener scheint ein Sieg durchaus plausibel, es wäre der dritte volle Erfolg in Serie. Zuletzt hielt man zweimal die Null, siegte beide Male mit zwei Tore Unterschied.
Der MSV hat einen einstelligen Tabellenplatz als großes Saisonziel ausgegeben. „Wenn du das verwirklichen willst, musst du solche Spiele gewinnen“, weiß der Übungsleiter, der vor den Wienern aber dennoch Respekt hat. Immerhin zeigte der amtierende Statdliga-Meister zuletzt immer bessere Ergebnisse, nachdem es zu Saisonbeginn noch deutliche Niederlagen gab. „Nichts auf dieser Welt ist eine gmahte Wiesn“, sagt er und verweist auf den überraschenden Ruster Auswärtssieg beim Titelkandidaten Bad Sauerbrunn in der Burgenlandliga. Harvey Ortner und Max Schranz sind nach kleinen Blessuren fraglich.