RLO-Rückrunde als Chance für die Neusiedler Youngsters

REGIONALLIGA OST

Neusiedls Ausgangslage lässt es zu, dass die jungen Neusiedler Talente Spielzeit bekommen. Die Philosophie des Spiels will Trainer Stefan Rapp indes nicht mehr anpassen müssen.

RLO-Rückrunde als Chance für die Neusiedler Youngsters

© Ivansich

„Uns ist das Wasser in der Rückrunde oft lange bis zum Hals gestanden“, so Trainer Stefan Rapp, der in dieser Saison eine deutlich angenehmere Situation vorfindet. Sein Team punktete im Herbst wie lange nicht, steht mit 27 Zählern auf Rang vier und hat erstmals seit längerer Zeit zur Saisonhalbzeit das Abstiegsgespenst abgehängt. Hinzu kommt, dass kein Spieler verletzt ist. „Dafür waren in den letzten Wochen viele krank, wir konnten quasi nie in Bestbesetzung testen.“ Das Problem sollte sich aber mit der Zeit lichten.

Und ein echter Lichtblick waren zuletzt die Auftritte der Neusiedler Youngsters. So überzeugten beim 0:0 gegen St. Margarethen etwa Matej Maas oder Paul Strommer, die beide in der Startelf standen. In Hinblick auf die Rückrunde doppelt angenehm: „Weil wir uns in der Lage jetzt leichter tun, einem jungen Kicker Spielzeit zu geben“, so Rapp, der sich an einen Spruch seines Tiroler Landsmanns erinnert: „Wenn man um den Klassenerhalt kämpft, dann braucht man Routine.“ Deshalb war es in der Vergangenheit in Neusiedl auch nicht immer einfach für die jungen Wilden.

Umschaltspiel soll nicht mehr geändert werden

Genauso wie beim Erstellen eines Spielsystems, wo sich Rapp mehrmals neu anpassen musste: „Mit Haubenwaller war es Pressing, dann mit Paukner eher ein Spiel über Etappen und jetzt haben wir die Leute für Umschaltspiel.“ Davon will der Coach nicht mehr weg. Der Tempofußball ist es, den Rapp sehen will. Und der hat in der Hinrunde auch großteils so gut funktioniert. Zudem macht er auch dem Zuseher Spaß. Daran will man im Frühjahr in der Seestadt anschließen.