Purbacherin Bianca Babanitz glänzt beim Nationenpreis in Mannheim

Reitsport Erfolg

Das österreichische Springreit-Team sicherte sich beim Longines EEF Nations Cup in Mannheim (29. April bis 5. Mai 2026) den soliden sechsten Platz.

Bianca Babanitz auf Dakato

Bianca Babanitz auf Dakato

© Tomas Holcbecher

Unter der Führung einer stark aufspielenden Bianca Babanitz aus Purbach am Neusiedlersee sammelte die Equipe damit wichtige Punkte für das europäische Ranking und bewies zum Saisonauftakt großen Kampfgeist.

Die österreichische Mannschaft, bestehend aus Katharina Rhomberg, Bianca Babanitz, Jannik Domaingo und Felix Koller, trat in einem hochkarätigen Feld aus elf Nationen an. Obwohl die Konkurrenz gewohnt stark war, zeigte die neu formierte Mischung aus erfahrenen Kräften und Nachwuchstalenten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Während Katharina Rhomberg zwei fehlerfreie Runden ablieferte, sorgte Babanitz für die emotionalste Geschichte des Turniers.

Der Start verlief für die Purbacherin und ihr Pferd Dakato denkbar unglücklich, da das Tier bereits am ersten Sprung ein Hufeisen verlor. Infolgedessen kamen 31 Fehlerpunkte zusammen, die als Streichergebnis in die Wertung eingingen. Doch Babanitz bewies mentale Stärke: Im zweiten Umlauf blieb sie fehlerfrei und steuerte eine souveräne Nullrunde zum Gesamtergebnis bei. Felix Koller und Jannik Domaingo zeigten ebenfalls kontrollierte Leistungen, wodurch Österreich mit insgesamt 14 Fehlerpunkten den sechsten Rang erreichte. Innerhalb der Region Mitte bedeutete dies den dritten Platz.

Auch abseits des Teamwettbewerbs wusste die Burgenländerin zu überzeugen. Mit Dakato belegte sie im Bewerb über 1,40 Meter nach einer Nullrunde den 17. Platz. In einer weiteren Prüfung über 1,50 Meter erreichte sie mit Cantinoso den 13. Rang. Diese Ergebnisse unterstreichen die aktuelle Form der Reiterin und lassen auf weitere Erfolge in den kommenden Wochen hoffen.

Der Auftritt in Mannheim gilt als gelungener Startschuss für die weitere Saison. Bianca Babanitz hat bewiesen, dass sie Rückschläge wegstecken kann, was ein vielversprechendes Signal für die kommenden Aufgaben des Nationalteams ist.