Naturpark: Die Welt der schillernden Bienenfresser hautnah erleben

Rosalia-Kogelberg

Der Naturpark Rosalia-Kogelberg lud kürzlich zu einem besonderen Workshop Bienenfresserwänden in Rohrbach ein. Expertin Ilse Szloderits begeisterte die Teilnehmer:innen mit spannenden Einblicken in das Leben der Bienenfresser – farbenprächtige, elegante Zugvögel, die vor allem durch ihr schillerndes Gefieder und ihre akrobatischen Flugkünste auffallen. Sie ernähren sich fast ausschließlich von Insekten wie Bienen, Wespen und Libellen, die sie im Flug fangen.

Nach einem dramatischen Rückgang der Population des Bienenfressers in den letzten Jahren ist es nun besonders erfreulich, dass zahlreiche Bienenfresserpaare die renaturierten Bereiche bereits zur Brut nutzen.

Nach einem dramatischen Rückgang der Population des Bienenfressers in den letzten Jahren ist es nun besonders erfreulich, dass zahlreiche Bienenfresserpaare die renaturierten Bereiche bereits zur Brut nutzen.

© Naturpark Rosalia-Kogelberg

Die Tiere graben ihre Brutröhren in steile, offene Sand- oder Lösswände – Lebensräume, die zunehmend verschwinden. Deshalb wurde im Herbst 2024 im Rahmen des Biodiversitätsfonds ein aufwendiges Renaturierungsprojekt umgesetzt: Die bestehenden Steilwände wurden überarbeitet und neue Brutflächen geschaffen.

Nach einem drastischen Rückgang der Population in den letzten Jahren ist es nun besonders erfreulich, dass zahlreiche Bienenfresserpaare die renaturierten Bereiche bereits zur Brut nutzen. Der Naturpark erwartet in den kommenden Jahren einen weiteren Anstieg der Brutpaare – ein ermutigendes Zeichen für den Erhalt dieser faszinierenden Vogelart.

„Die Rückkehr der Bienenfresser zeigt eindrucksvoll, dass unsere Renaturierungsmaßnahmen wirken. Es ist unser Ziel, diesen faszinierenden Vögeln auch in Zukunft geeignete Lebensräume zu sichern“, so die Geschäftsführerin des Naturparks, Marlene Hrabanek-Bunyai.

„Der Schutz der Artenvielfalt beginnt vor unserer Haustür. Ich bin stolz, dass wir in Rohrbach gemeinsam mit dem Naturpark und dem Biodiversitätsfonds einen aktiven Beitrag zur Erhaltung der Bienenfresser leisten“, freut sich Bürgermeister Günter Schmidt.