„Fahrende Intensivstation“: Rettungsauto-Segnung in Steinberg-Dörfl
Rotes Kreuz
Die Rot Kreuz-Bezirksstelle hat mit einer Fahrzeugsegnung in Steinberg-Dörfl einen neuen Sanitätseinsatzwagen offiziell in Dienst gestellt.
Zahlreiche Fest- und Ehrengäste wohnten der Segnung des neuen Sanitätseinsatzwagens bei.
© Michaela Grabner
„Er ist mobiler Schutzraum, eine fahrende Intensivstation“, meinte Rot Kreuz-Bezirksstellenleiter Rudolf Haider über den Neuzuwachs in der Fahrzeugflotte der Rot Kreuz-Bezirksstelle. Erfahrungsgemäß werde dieser rund 5.000 Kilometer pro Monat zurücklegen, also rund 60.000 Kilometer pro Jahr. „Wir wollen mit den Autosegnungen in den verschiedenen Gemeinden des Bezirkes auch zum Ausdruck bringen, dass wir bei den Menschen sind. Unsere Bezirksstelle ist wohl in Oberpullendorf, aber wir sind auch hier in Steinberg oder an jedem anderen Ort des Bezirkes, wenn wir gebraucht werden“, betonte Haider.
Da man nie zuviel Segen haben kann, wurde das Fahrzeug gleich von allen vier anwesenden Geistlichen mit Weihwasser besprengt: Rot Kreuz-Kurat Julian Heissenberger, Pater Prem, Pater John, der beim der Segnung vorangegangenen Gottesdienst offiziell in der Pfarre willkommen geheißen wurde, und Diakon Stefan Guczogi. „Aber nicht zuviel Wasser, nicht dass er gleich rostet“, schmunzelte Guczogi.
Als Fahrzeugpaten stellten sich Bürgermeister Manfred Schmidt, seine beiden Vize Stefan Guczogi jun. und Sandra Meixner sowie Michael Joszt zur Verfügung. „Jeder Euro, der in das Rote Kreuz oder andere Einsatzorganisationen investiert wird, ist gut investiertes Geld“, betonte Bürgermeister Manfred Schmidt. Zum neuen Fahrzeug gratulierten auch eine Reihe vo Ehrengästen. BUndesminister außer Dienst Niki Berlakovich und Landesrat Heinrich Dorner nutzten die Gelegenheit, um sich bei der gesamten Rot Kreuz-Familie für ihre wichtige Tätigkeit zu bedanken.