Nächtliche Arbeiten, kein Stop auf der S7

Schnellstrasse S7

Gerüchte, dass die S7 tageweise wegen Reparaturarbeiten gesperrt wird kursieren, sind aber falsch. Teile der S7 werden laut ASFINAG ausschließlich nachts für dringend notwendige Wartungs- und Reparaturarbeiten gesperrt. Die jüngste Sperre fand in der Nacht von 11. auf 12. Juni statt.

Die S7 rollt – nicht nur über die Landesgrenzen hinaus, sondern auch als Beispiel dafür, wie modernes Verkehrsmanagement im Südburgenland funktioniert.

Die S7 rollt – nicht nur über die Landesgrenzen hinaus, sondern auch als Beispiel dafür, wie modernes Verkehrsmanagement im Südburgenland funktioniert.

© ASFINAG

Die Schnellstraße S7 ist nicht nur für Pendler:innen, sondern auch für die wirtschaftliche Entwicklung entlang der Strecke von enormer Bedeutung. Seit der Eröffnung des ersten Teilstücks zwischen Riegersdorf und Dobersdorf im März 2024 ist spürbar, wie stark die neue Verbindung Ortskerne entlastet und für mehr Sicherheit sorgt. Der zweite Abschnitt bis zur Staatsgrenze bei Heiligenkreuz soll, Stand jetzt, im September 2025 fertiggestellt werden.

Gerüchte über Teilsperren sind falsch

Immer wieder tauchen in sozialen Medien und Gesprächen Gerüchte auf, wonach die S7 wegen Bauarbeiten tageweise komplett gesperrt sei. Das sorgt für Verunsicherung, ist aber so nicht korrekt. Sämtliche Arbeiten finden laut ASFINAG in den Nachtstunden statt, um den Verkehr am Tag möglichst nicht zu beeinträchtigen.

Die jüngste Sperre betraf die Nacht vom 11. auf den 12. Juni (20 bis 5 Uhr), da wurde die Mittelspannungsanlage repariert, die einen technischen Defekt hatte (Stromversorgung für beide Tunnel, zuvor provisorische Versorgung).

Bereits angekündigt ist eine weitere nächtliche Sperre von 24. bis 26. Juni, jeweils von 20 Uhr bis 4 Uhr früh. Dabei geht es um Wartungen und umfassende Tests der Tunnelsysteme in Rudersdorf und der Unterflurtrasse Speltenbach – beides zentrale Infrastrukturteile, die regelmäßig überprüft werden müssen.