Schulentwicklungsberatung: Absolventen feierten Abschluss

PPH Burgenland

Die Private Pädagogische Hochschule Burgenland feierte den Abschluss des Hochschullehrgangs „Schulentwicklungsberatung“, bei dem 20 erfolgreiche AbsolventInnen ihre Zertifikate erhielten.

Die Abschlussurkunden wurden den 20 erfolgreichen AbsolventInnen des Hochschullehrganges an der PPH Burgenland überreicht.

Die Abschlussurkunden wurden den 20 erfolgreichen AbsolventInnen des Hochschullehrganges an der PPH Burgenland überreicht.

© PPH

Schulentwicklung zielt darauf ab, die Qualität von Bildungseinrichtungen zu steigern, Schulmanagement und Infrastruktur zu verbessern und eine positive Lernumgebung zu fördern. Ziel ist es, Schulen zu Orten zu machen, an denen SchülerInnen effektiver lernen können, um ihre individuellen Potenziale zu entfalten. Für PädagogInnen ist das Knochenarbeit und diese Arbeit erfordert Strategien zur kontinuierlichen Verbesserung. An der PPH Burgenland wurde der Abschluss des Hochschullehrgangs „Schulentwicklungsberatung“, der sich über einen Zeitraum von fünf Semestern erstreckte, gefeiert.

Absolviert wurde der Lehrgang von SchulleiterInnen und LehrerInnen aller Schularten, aber auch von Lehrenden der PPH Burgenland. Die Abschlussurkunden wurden von der Rektorin der PPH Burgenland, Sabine Weisz gemeinsam mit Hochschullehrgangsleiterin Rosemarie Lehner, Institutsleiter Klaus Novak und Schulqualitätsmanager Werner Zwickl überreicht. Und die Abschlussveranstaltung bot neben der Zertifikatsübergabe zwei spannende Impulsreferate zu relevanten Themen im Kontext der Schulentwicklungsberatung.

Schule als komplexes, dynamisches System

„Schule ist wie die Gesellschaft ein komplexes System, das sich ständig ändert und diese Komplexität ist eine große Herausforderung“, sagt Lehrgangsleiterin Rosemarie Lehner. „Es geht darum, Dinge zu strukturieren, um eine andere Perspektive zu bekommen. Immer mit dem Ziel der Qualitätsentwicklung im Unterricht und in der Organisation. Immer mit dem Blick darauf, was es dem Schüler bringt. Schulentwicklung unterstützt die Übersetzung von Ansprüchen und versucht, die Komplexität für alle Handelnden, also SchülerInnen und LehrerInnen, zu reduzieren“, so Lehner. „Die AbsoventInnen lassen sich darauf ein, einen systemischen Blick auf das Ganze zu werfen und die eigene Funktion zu klären. Das sind Menschen, die besondere Fähigkeiten haben. Einfühlsamkeit, Kommunikationsfähigkeit, Analysefähigkeit, sowie ein Zusammendenken sind wichtige Schlagwörter. Immer mit der eigenen Rolle im Hintergrund. Das zu trennen gelingt den AbsolventInnen, da sie neben Fach- auch System- und Beratungskompetenz haben“, so Lehner.

„Man steigt aus dem System aus und bekommt einen Meta-Blick auf die Schule als Ganzes“, sagt Karina Toth. „Für mich ist das Thema so spannend, weil ich einen anderen Zugang dafür bekomme, wie moderne Schule funktioniert. Durch diese Ausbildung bekommt man das nötige Rüstzeug, Schulen in ihrer Entwicklung beratend zu unterstützen“, sagt die Schulentwicklungsberaterin.