Positives Zeugnis von Direktor:„Oberpullendorf zeigt Bodenständigkeit“
Serie Puindoaf-Fans
Für Reinhardt Magedler, Schulleiter der Mittelschule und Polytechnischen Schule, ist Oberpullendorf eine „angenehme Stadt mit ländlichem Charakter.“
Der Physiksaal in der neu renovierten Mittelschule ist einer der Lieblingsplätze von Direktor Reinhardt Magedler in Oberpullendorf neben dem Konferenzzimmer in der Polytechnischen Schule.
© Michaela Grabner
Schon von Kindesbeinen an hat der Lutzmannsburger Reinhardt Magedler immer mit Oberpullendorf zu tun gehabt. Im Bezirksvorort drückte er die Schulbank im Gymnasium und kehrte später als Lehrer – Magedler hat Lehramtsprüfungen für Mathematik, Physik, Chemie, Geometrisches Zeichnen und Informatik absolviert – nach Oberpullendorf zurück. „Nach meiner Ausbildung war ich zunächst an der Hauptschule Horitschon und der Polytechnischen Schule in Neckenmarkt tätig. Dann wurde in der Hauptschule in Oberpullendorf ein Physiklehrer gesucht“, erinnert sich Magedler. Mittlerweile ist die Schulstadt Oberpullendorf seit 25 Jahren sein Arbeitsort. 2009 übernahm er die Leitung der heutigen Mittelschule, die aktuell 170 Schüler und Schülerinnen besuchen, seit 2020 führt er auch die Polytechnische Schule mit 60 Jugendlichen.
Oberpullendorf ist für den Direktor aber nicht nur Schulstadt. „Oberpullendorf ist eine angenehme Stadt mit ländlichem Charakter, es ist eine Stadt, die Bodenständgkeit zeigt. Man fühlt sich hier wohl“, meint Magedler. Oberpullendorf-Besuchern empfiehlt er, durch die Stadt zu schlendern und das Ambiebte zu genießen. „Man darf nicht die gute Gastronomie verpassen und der Sport bei Kurz ist sicherlich auch empfehlenswert“, meint er.
Bezirksvorort mit Herz und Nahversorger für Bezirk
Für ihn ist Oberpullendorf aber auch Bezirksvorort mit Herz, der zentral im Bezirk liegt und wo man alles bekommt. „Wenn man schnell etwas braucht, kann man nach Oberpullendorf fahren und bekommt das auch. Oberpullendorf ist fast so etwas wie ein Nahversorger für die Ortschaften im Bezirk. Außerdem sind auch das Spital und sämtliche Institutionen da, das ist ein gewaltiger Vorteil“, betont er. „Was mir wehtut, ist, wenn ich durch Oberpullendorf fahre und die Geschäftslokale sehe, die zum Verkauf stehen.“
Von anderen Städten unterscheidet sich Oberpullendorf aus Magedlers Sicht durch die Kleinstadtatmosphäre, „die dieses Freundliche der Stadt vermittelt. Man lernt sehr viele Leute kennen und hat am Weg durch die Stadt die Möglichkeit ungezwungen zu tratschen, wobei mir persönlich richtige Begegnungszonen in Oberpullendorf fehlen. Oberpullendorf ist nach meinem Empfinden sehr zubetoniert. Es braucht mehr Grün, dass man sich irgendwo im Grünen hinsetzen und den Tag genießen kann.“
Ganz in diesem Sinne ist der Direktor auch stolz auf die seiner Meinung nach sehr gelungenen Außenanlagen, die im Zuge der Sanierung und Erweiterung der Mittelschule zum Lern- und BIldungszentrum – „eine Spitzenleistung der Stadtgemeinde“ wie er sagt – entstanden sind. Ein Zukunftsprojekt wäre noch die Sanierung des Turnsaals, wiewohl ihm bewusst ist, dass sich die Stadtgemeinde dies derzeit finanziell nicht leisten kann. In der denkmalgeschützen Polytechnischen Schule ist gerade eine neue Schulküche im Fertigwerden. „Die optimale Anpassung des modernen Unterrichtens an die Erfordernisse des Denkmalschutzes ist schwer für die Stadtgemeinde. Es ist ein altes Gebädue aber mit besonderem Flair, dort spürt man die Empathie.“
Name:Reinhardt Magedler
Jahrgang: 1963
Beruf:Schulleiter
Familie: verheiratet, zwei erwachsene Kinder (ein Sohn, eine Tochter)
Hobbys: Ich bin Kurator der evangelischen Pfarrgemeinde und ich gehe gerne in den Weingarten, wir produzieren nur Trauben und liefern sie an die Winzergenossenschaft
Ich arbeite in Oberpullendorf seit... zirka 25 Jahren.
Oberpullendorf in drei Worten: ländlich, Perspektive, Bodenständigkeit
Mein Lieblingsplatz in Oberpullendorf:Das Konferenzzimmer in der Polytechnischen Schule und der Physiksaal in der Mittelschule
Was ich mir für Oberpullendorf wünsche:Belebung der Innenstadt, Zuzüge
Wenn ich gerade nicht in Oberpullendorf bin, bin ich am liebsten...in Lutzmannsburg am Weinberg, da fühlt man sich wie in der Toskana.