Solar-Ausbau in Deutschkreutz am Laufen
Erneuerbare Energie
Die Fernwärme sowie die Energie-Gesellschaft Sonnenstrom Deutschkreutz werden heuer ausgebaut.
Panele eines Solarkraftwerkes. Sonnenenergie ist nachhaltug und umweltfreundlich.
© Bilderbox.com, Erwin Wodicka
Die Biowärme Deutschkreutz, welche vor 16 Jahren gegründet wurde, investierte vor Kurzem 800.000 Euro in den Ankauf zweier neuer Brennkessel. Die Umbauarbeiten, die die Anlage in der Friedhofgasse auf den neuesten technischen Stand gebracht haben und für noch effizientere Wärmeversorgung sorgen, wurden Anfang Februar fertiggestellt. Mithilfe der neuen Kessel wird nun ein Ausbau der Fernwärme ermöglicht.
Laut Biowärme Deutschkreutz-Geschäftsführer Manfred Kölly, wird es heuer 48 Neuanschlüsse geben. „Darunter sind auch die Schule, das Vinatrium und die Kirche. Auch weitere Gebäude in der Hauptstraße, Friedhofgasse, Am Teich, Bahnsteig, in der Johannesgasse, Karnergasse, Schulgasse und Tempelgasse können sich anschließen. Fernwärme ist eine komfortable, umweltfreundliche Art zu heizen und das mit kalkulierbaren Preisen“, so Kölly.
Der Ausbau der neuen Hausanschlüsse beginnt im April und wird bis zum Start der neuen Heizsaison im Herbst fertiggestellt sein. „Wer von Öl und Gas loskommen möchte, erhält vom Land für den Fernwärmeanschluss eine Förderung bis zu 2.000 Euro“, ergänzt Kölly.
Deutschkreutzer Sonnenstrom-Offensive
Auch die Energie-Gesellschaft Sonnenstrom Deutschkreutz plant heuer einen Ausbau. In den vergangenen Jahren wurden bereits einige der öffentlichen Gebäude wie das Vinatrium und die Schule mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet. „Unsere Vision ist, auf möglichst vielen großen Dachflächen im Gemeindegebiet Sonnenstrom zu gewinnen. Dafür werden derzeit auf weiteren öffentlichen Gebäuden wie dem Grenzübergang, dem Schwimmbad und dem Feuerwehrhaus Photovoltaik-Anlagen montiert“, heißt es seitens der Energie-Gesellschaft. Weitere Anlagen sollen später auch auf den Dächern der Biowärme, des Bauhofes, der Leichenhalle und der Altstoffdeponie folgen. Weitere Dachflächen, auch auf Firmengebäuden, werden derzeit gesucht.
„Die Gemeinde ist sowohl bei der Fernwärme als auch bei Sonnenstrom Deutschkreutz beteiligt. Das ist sehr fortschrittlich und wichtig“, so Manfred Kölly.