Neue Schulleitung: SOB Frauenkirchen wird eigenständig

Sozialbetreuung

Über die letzten neun Jahre hinweg war die SOB Frauenkirchen, die Schule für Sozialbetreuungsberufe, eine Zweigstelle der SOB Pinkafeld. Mit dem neuen Schuljahr wird sie eigenständig.

Schüler der SOB Frauenkirchen bei einem vergangenen Tag der offenen Tür.

Schüler der SOB Frauenkirchen bei einem vergangenen Tag der offenen Tür.

© Klaus Zwinger

Mit dem kommenden Schuljahr wird die Schule für Sozialbetreuungsberufe Frauenkirchen als eigenständiger Schulstandort geführt. Auf Direktor Günter Hochwarter, der die Schule über die letzten Jahre von Pinkafeld aus geführt hat, folgt Bürgermeister und HAK/HAS-Direktor Hannes Schmid. Dieser hat den Standort bereits seit seiner Eröffnung vor neun Jahren als Standortleiter begleitet und maßgeblich weiterentwickelt.

Neue Schulleitung: SOB Frauenkirchen wird eigenständig

© Klaus Zwinger

„Schwierig, eine Schule über zwei Bildungsregionen hinweg zu führen“

Den Grund für den Wechsel in der Schulleitung sieht Schmid in der Distanz zwischen Pinkafeld und Frauenkirchen. „Es ist sehr schwierig, eine Schule über zwei Bildungsregionen hinweg zu führen“, so Schmid, der das Tagesgeschäft sowie die weiteren Aufgaben der Schulleitung nun auch ganz offiziell übernimmt. Sein Ziel ist es, Bewährtes fortzuführen und gleichzeitig neue Impulse für eine moderne, praxisnahe und regional verankerte Ausbildung in den Sozialbetreuungsberufen zu setzen. Speziell das Diplomjahr in berufsbegleitender Form ist ihm ein Anliegen.

„Dieses Modell soll besonders Menschen ansprechen, die bereits im Berufsleben stehen und sich weiterqualifizieren möchten. Die SOB Frauenkirchen soll damit auch künftig eine flexible, praxisnahe und verlässliche Ausbildungsstätte für Sozialbetreuungsberufe bleiben“, so Schmid weiter.

Nachmeldungen derzeit noch möglich

Für den Ausbildungsstart im September sind derzeit noch Nachmeldungen möglich. Der Nebentermin für die Aufnahmeprüfung findet am 14. August 2026 statt. Die Ausbildung an den Standorten Pinkafeld, Güssing und Frauenkirchen wird durch das Pflegestipendium des AMS beziehungsweise durch die Ausbildungsprämie des Landes Burgenland gefördert.

Weitere Informationen zur Anmeldung, zur Ausbildung und zu den beruflichen Möglichkeiten sind unter www.bis-pinkafeld.at abrufbar. Bei Interesse muss die Anmeldung in diesem Jahr ausnahmsweise noch über diese Webseite erfolgen, künftig wird die SOB Frauenkirchen einen eigenen Online-Auftritt erhalten.