Von Nepal nach Neusiedl: Sandy Renner bittet um Hilfe
Spendenaufruf
Die jüngste Sturzflut in Nepal hat ganze Dörfer weggerissen und zahlreiche Menschenleben gefordert. Für Sandy Renner, die gebürtige Nepalesin und Obfrau von INAS Austria in Neusiedl am See, ist die Katastrophe nicht nur eine Nachricht aus großer Entfernung: Ihr Verein beteiligt sich an einer gemeinsamen Spendenaktion für die betroffenen Menschen.
Eine Sturzflut hat in Nepal gehörige Schäden und hunderte Todesopfer hinterlassen.
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Wenn in Nepal von zerstörten Dörfern, vermissten Menschen und abgeschnittenen Regionen berichtet wird, ist das für Sandy Renner mit einer persönlichen Verbindung verbunden. Die gebürtige Nepalesin lebt heute mit ihrer Familie in Neusiedl am See, doch ihre Herkunft bleibt ein wichtiger Teil ihres Lebens. Nun beteiligt sich der von ihr geleitete Verein INAS Austria an einer Hilfsaktion für die Opfer der jüngsten Sturzflut.
Die Flut hatte im Grenzgebiet zu Tibet ganze Dörfer weggespült sowie Straßen, Brücken und Kraftwerke beschädigt. Die Rettungsarbeiten gestalteten sich schwierig, weil manche besonders betroffene Gebiete zunächst kaum erreichbar waren.
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Zwischen Nepal und Neusiedl am See
Renner kennt beide Welten. Die gebürtige Nepalesin sammelte gemeinsam mit ihrem Mann Andreas berufliche Erfahrungen in Dubai, wo sich das Paar auch kennenlernte. Nach der Geburt ihrer Tochter im Jahr 2018 übersiedelte die Familie nach Österreich und ließ sich schließlich in Neusiedl am See nieder. Heute ist die Familie mit zwei Kindern hier zu Hause.

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Beruflich und gesellschaftlich hat sich Renner in der Region etabliert. Gemeinsam mit ihrem Mann übernahm sie vor zwei Jahren das Bowlingcenter „Werk“ in Parndorf, im gleichen Jahr hat sich auch die Staatsbürgerschaftsprüfung erfolgreich abgelegt. Ihre Wurzeln verbinden die Neo-Österreicherin aber immer noch mit ihrem Heimatland.
Ihre Verbindung zu Nepal zeigt sich besonders in ihrer Tätigkeit für INAS Austria. Die Abkürzung steht für „International Nepalese Artists Society Austria“. Der Verein der nepalesischen Diaspora in Österreich wurde 2019 in Neusiedl am See gegründet und vernetzt nepalesische Künstlerinnen und Künstler. Gleichzeitig vermittelt er nepalesische Kultur und unterstützt soziale Projekte.
Renner steht mittlerweile in ihrer dritten Periode an der Spitze des Vereins. Die aktuelle Spendenaktion führt damit eine soziale Seite dieser Vereinsarbeit fort.
Hilfe für die Betroffenen
Organisiert wird die gemeinsame Spendenaktion vom „Notfallhilfe Fonds Österreich“ gemeinsam mit mehreren nepalesischen Organisationen in Österreich. Neben INAS Austria ist unter anderem NRNA Austria beteiligt. NRNA steht für „Non-Resident Nepali Association“ und bezeichnet die Organisation der außerhalb Nepals lebenden Nepalesinnen und Nepalesen.
Die Spenden sollen zunächst auf das Konto des „Notfallhilfe Fonds Österreich“ eingezahlt und anschließend an den Hilfsfonds des Premierministers von Nepal überwiesen werden. Der Spendenaufruf richtet sich an Nepalesinnen und Nepalesen in Österreich ebenso wie an Vereine, Unternehmen und andere Menschen, die die Betroffenen unterstützen möchten.
Die aktuelle Katastrophe betrifft insbesondere den Distrikt Rasuwa. Dort erschwerten die Folgen der Flut die Rettungsarbeiten erheblich. Die Opferzahlen stiegen in den vergangenen Tagen deutlich; zugleich wurde vor weiteren Überschwemmungen gewarnt.

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Spenden mit dem Kennwort „Rasuwa-2026“
Wer die Hilfsaktion unterstützen möchte, kann seine Spende auf das dafür angegebene Konto überweisen. Als Kontoinhaber ist der „Nepalese Emergency Helping Fund“ angeführt. Wichtig ist das Kennwort beziehungsweise der Verwendungszweck „Rasuwa-2026“.
„Jeder Beitrag zählt!“, heißt es im Spendenaufruf. Für Sandy Renner verbindet sich damit die Heimat, aus der sie stammt, mit dem Ort, an dem sie heute lebt: Nepal und Neusiedl am See liegen geografisch weit auseinander – die Hilfe soll diese Entfernung zumindest ein Stück weit überbrücken.
Kontoinhaber: Nepalese Emergency Helping Fund
IBAN: AT31 1200 0100 4253 2902
Verwendungszweck/Referenz: Rasuwa-2026