„Sicherheitsausbau“ für die S4 zwischen Wr. Neustadt und Mattersburg

Startschuss gefallen

Die Schnellstraße wird in zwei Schritten auf 14,3 Kilometer Länge um insgesamt 12,5 Meter breiter. Künftig wird es zwei Fahrstreifen in jede Richtung sowie einen Pannenstreifen geben.

Beim Spatenstich: ASFINAG-Bau-Geschäftsführer Alexander Walcher, SPÖ-Landesrat Dorner, FPÖ-LH-Vize Landbauer und Vorstand Hufnagl.

Beim Spatenstich: ASFINAG-Bau-Geschäftsführer Alexander Walcher, SPÖ-Landesrat Dorner, FPÖ-LH-Vize Landbauer und Vorstand Hufnagl.

© ASFINAG

In den letzten Jahren ereigneten sich auf der S4 zwischen Wiener Neustadt und Mattersburg zahlreiche schwere Unfälle - einige endeten sogar tödlich. Seit Dezember 2023 gibt es deswegen eine Betonleitwand in der Mitte, die Frontalkollisionen verhindern soll. Am Mittwochvormittag fiel der Startschuss für den endgültigen „Sicherheitsausbau“ der S4. Die Gesamtinvestition beträgt 242 Millionen Euro, bis 2029 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Die Schnellstraße wird in zwei Schritten auf 14,3 Kilometer Länge um insgesamt 12,5 Meter breiter, künftig wird es zwei Fahrstreifen in jede Richtung sowie einen Pannenstreifen geben. Die S4 wird während der Bauarbeiten trotzdem befahrbar sein, hieß es bei der Präsentation des Projekts. Erste Maßnahme ist der Neubau von vier Brücken über bestehende Bahnstrecken. Sie werden bei Lanzenkirchen, Katzelsdorf, knapp vor Neudörfl und bei Sauerbrunn errichtet. Danach beginnen die Bauarbeiten an der gesamten zweiten Richtungsfahrbahn, die aus zwei Fahrstreifen und einem Pannenstreifen bestehen wird.

Für den Lärmschutz werden 9.700 Quadratmeter zusätzliche Lärmschutzwände errichtet, dazu sind Ersatzaufforstungen im Ausmaß von 14 Hektar vorgesehen. Für FPÖ-Landeshauptfrau-Stellvetreter Udo Landbauer ist klar: „Jeder investierte Euro schützt Menschenleben und sorgt dafür, dass Familien und Pendler sicher ans Ziel kommen. Die S4 wird von einer Gefahrenstelle zu einer modernen, sicheren und verlässlichen Verkehrsader für Niederösterreich und das Burgenland.“

Auch der burgenländische SPÖ-Landesrat Heinrich Dorner betont: „Mit der Errichtung einer permanenten baulichen Mitteltrennung gehören frontale Kollisionen endlich der Vergangenheit an, menschliches Leid wird dadurch deutlich reduziert. Damit wird die Verkehrssicherheit auf dieser für uns so wichtigen Pendlerstrecke stark angehoben.“

ASFINAG-Vorstand Hartwig Hufnagl erklärt: „Wir investieren rund 242 Millionen Euro und garantieren eine rasche Umsetzung dieses Projektes. Damit wird die S4 in Zukunft eine vollwertige Schnellstraße sein, die dem hohen Sicherheitsstandard der ASFINAG entspricht.“