Burgenland: 750 Feuerwehreinsätze, Zivilschutzalarm in Neuhaus

Wintereinbruch

Der heftige Schneefall und Verwehungen machten auch im Burgenland zahlreiche Einsätze der Feuerwehren notwendig. Laut der Landessicherheitszentrale wurden in den vergangenen zwölf Stunden rund 750 Feuerwehreinsätze verzeichnet, der Schwerpunkt lag im Mittel- und Südburgenland. Freitagabend blieben rund 25 Straßen gesperrt.

Winterdienst und Feuerwehren im Dauereinsatz

Winterdienst und Feuerwehren im Dauereinsatz

© Weingartner-Foto, Weingartner-Foto

Zudem kam es in den Bezirken Güssing und Jennersdorf aufgrund umgestürzter Bäume, die Strommasten beschädigt haben, in rund 6.300 Haushalten zu Stromausfällen. In den betroffenen Gemeinden wurden die Feuerwehrhäuser als Lichtinseln und Anlaufstellen eingerichtet, so das Landesmedienservice.

In Eisenstadt gab es im Frühverkehr kaum ein Weiterkommen. Die Bildungsdirektion Burgenland informierte in einem Schreiben, dass die Wetterbedingungen als Entschuldigung fürs Fernbleiben gelten.

In Neuhaus am Klausenbach (Bezirk Jennersdorf) sind zudem die Fest- und Mobilnetzanbindung ausgefallen, es wurde daher in der Gemeinde Zivilschutzalarm ausgelöst. Beim dortigen Feuerwehrhaus wurde ein Rettungswagen stationiert, um die medizinische Versorgung zu gewährleisten. Seitens der Bau und Betriebe Burgenland (BBB) waren seit Donnerstagnachmittag 73 Räumfahrzeuge und rund 300 Personen im Schichtbetrieb im Einsatz.

Allein am Freitagvormittag wurden 2.300 Tonnen Salz verbraucht. Aufgrund des starken Windes und möglichem Glatteis rechnen Landessicherheitszentrale und Landesfeuerwehrverband auch am Samstag mit einem erhöhten Einsatzaufkommen.