Glatteis im Nordburgenland: Verletzte nach Stürzen in Spital
Süden verschont
Das starke Glatteis im Nordburgenland hat am Dienstag in der Früh dafür gesorgt, dass sich zahlreiche Menschen bei Stürzen verletzt haben. Die Unfallambulanz im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt verzeichnete am Vormittag bereits die ersten Verletzten und rechnete bis Mittag mit vermehrtem Zustrom. Es wurde appelliert, nicht notwendige Wege zu unterlassen.
Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder wandte sich mit einem Appell an die Bevölkerung (Symbolbild).
© WolfStudios, LUIF W.Wolfgang
Am Wochenende landeten viele Ausflügler nach Stürzen beim Eislaufen und Spazieren am zugefrorenen Neusiedler See im Spital. Am Dienstag ging es dann weiter, denn Straßen und Gehwege etwa in der Landeshauptstadt lagen unter einer festen Schicht aus gefrorenem Schnee und Eis.
Versorgt werden mussten vor allem Arm- oder Beinbrüche, hieß es aus dem Krankenhaus Eisenstadt zur APA. Die Ambulanz war gerüstet.
Der Landessüden hingegen blieb laut Gesundheit Burgenland vom Glatteis verschont und selbst in der Klinik Kittsee (Bezirk Neusiedl am See) gab es Normalbetrieb. Fahrzeugbergungen verzeichnete die Landessicherheitszentrale Burgenland landesweit lediglich vier in der Nacht auf Dienstag.
Das Wetter sorgte für die ein oder andere Verspätung im Verkehr, der Betrieb an Burgenlands Schulen war dadurch aber nicht grob beeinträchtigt. Behördliche Schließungen gab es laut Bildungsdirektion keine, einzelne Schüler oder Lehrer dürften wohl verspätet beim Unterricht eingetroffen sein.